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Grundbuch Sicherungshypothek Eintragung

25.06.2017 15:54 |
Preis: ***,00 € |

Hauskauf, Immobilien, Grundstücke


Beantwortet von

Rechtsanwalt Daniel Hesterberg


Folgende Situation:

Wir möchten mein Haus Sanieren und möchten hierzu ein Darlehn aufnehmen und das Haus als Sicherheit geben.
Dabei kam beim Grundbuchauszug heruas, dass eine Sicherungshypothek eingetragen ist in Höhe von rund 3.600 Euro.
Die Rechnung über diese Forderung ist allerdings nicht an mich gerichtet sondern an meine Mutter.
Später kam dann Post vom Rechtsanwalt bzgl. der offenen Rechung. Einmal an meine Mutter und einmal wohl auch an mich, jedoch nicht an meine zu derzeit gültigen Adresse.
Das Haus wurde mir im Februar 2012 übertragen, die Forderung ist von November 2012, die Zwangstvollstreckung von Juli 2013.
Ist es überhaupt möglich, dass eine Forderung gegen meine Mutter in meinem Grundbuch eingetragen wird?
Was können wir tun? Denn unter diesen Umständen, bekommen wir kein Geld von der Bank.

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Die Sicherungshypothek sichert eine bestimmte Geldforderung - Darlehen insbesondere - durch einen entsprechenden Grundbucheintrag ab.

Es kommt dann auf die Eigentumslage hinsichtlich des Grundstücks an, ebenfalls auch darauf, wer Darlehensnehmer ist - das kann, muss aber nicht (oder nur teilweise) deckungsgleich sein.

Wenn Sie also mit der Hypothek als Eigentümer haften, dann daraus auch im Hinblick auf die ersterer zugrunde liegenden Forderung. Es könnte auch sein, dass Sie eben die Hypothek bei der Übertragung von Ihrer Mutter mit übernommen haben. Dann kann die Forderung gegen Ihrer Mutter mittels der Hypothek zu Ihrem Nachteil vollstreckt werden.

Bitte schildern Sie mir noch die näheren Umstände dazu (Forderung, Hypothek, ehemalige und jetzige Inhaberschaft/Eigentumslage). Vielen Dank.

Ansonsten wird es ohne Ablösung der Forderung und Löschung der Hypothek eventuell kaum möglich sein, ein neues Darlehen aufzunehmen und mit der Immobilie abzusichern, also mittels neuer Hypothek oder Grundschuld, wenn diese Summe i. H. v. 3.600,- € im Hinblick auf Ihre (wenn auch geringe) Höhe dieses versperrt.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Nachfrage vom Fragesteller 25.06.2017 | 17:20

Die 3.600 Euro sind von einer Rechung für eine Bestattung. Die Sicherungshypothek darüber habe ich bei der Übertragung des Hauses nicht mit übernommen, da die Forderung zu dem Zeitpunkt noch nicht bestand.

Das Haus wurde im Februar 2012 auf mich übertragen.
Die Rechnung der Bestattung ist von November 2012, die dazugehörige Zwangsvollstreckung die durch einen Anwalt als Sicherungshypothek eingetragen wurde von Juli 2013.

Die Forderung über 3.600 Euro besteht gegenüber meiner Mutter und nicht mir.

Wie ist es möglich, dass diese Forderung als Sicherungshypothek in meinem Grundbuch eingetragen ist?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 25.06.2017 | 19:32

Sehr geehrter Fragesteller,

danke für Ihre weiteren Informationen - ich antworte Ihnen gerne wie folgt:

In Ordnung, ich verstehe: Hier sehe ich es auch aufgrund der zeitlichen Abfolge als nicht möglich an, dass hier noch eine Sicherungshypothek eingetragen werden konnte. Da kann eventuell nur das das Grundbuch eventuell noch nicht berichtigt worden sein, was die Eigentumsübertragung anbelangt.

Vor diesem Hintergrund sollten Sie (auch aus Gründen der Waffengleichheit) mithilfe eines Anwaltes vor Ort die Sache klären bzw. abwehren - das wäre das beste. Dann kann eine Korrektur des Grundbuches vorgenommen werden.

Ich hoffe, Ihnen damit gedient zu haben.

Mit freundlichen Grüßen

Daniel Hesterberg
Rechtsanwalt

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