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Grundbuch, Schulden, Trennung,etc


| 20.03.2007 10:41 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Martin P. Freisler



Hallo,
ich habe einige Fragen und ich hoffe Sie können mir helfen:
Ich lebe seit Mitte Februar 07 von meinem mann getrennt. Es gab diverse Gründe, er hat sehr viel getrunken,- meiner meinung nach ist er Alkoholiker, er hat mirch und unsere kinder schlecht behandelt, mich dauernt vor den Kindern runtergemacht und auch mit den Kindern ständig gemeckert. Zudem kam das wir alle sehr große Angst vor meinem mann hatten und ich einfach da raus musste weil ich die Demütigungen etc nicht mehr ausgehalten habe. Nach unserer Trennung hat er es erst gar nicht kapiert das ich ausgezogen bin und hat keinerlei Reaktion gezeigt. Es gab zwei Gespräche die ich mit ihm gefürhrt habe, gebracht haben sie nichts,- leider. Er hat mir danach immer wieder massiv gedroht den Kindern etwas zu tun und ich habe ihn wegen Bedrohung angezeigt. Auch habe ich ihn angezeigt wegen Vergewaltigung während der Ehe.Natürlich wehrt er sich mit seinem Anwalt gegen die Vorwürfe versucht alles so hinzustellen als wäre ich die Böse. Na ja. Mein Problem ist gerade aber ein anderes: ich habe von ihm Unterhalt für unsere drei Kinder eingefordert, er weigert sich zu zahlen mit der begründung " du hast das Kindergeld und das Erziehungsgeld" (läuft noch bis Ende 07). Meine Anwältin hat ihn aufgefordert Unterlagen bez Verpflichtungen, Einkommen, etc abzugegebn. Dies hat er nun auch getan. Meine Frage: Mein Mann hatte ein grundstüchk das wir bebaut haben.DAfür haben wir natürlich ein darlehn aufnehmen müssen, dieses läuft aber auf seinen Namen, genau wie das Grundbuch nur auf ihn läuft. Ich musste bei der Bank aber unterschreiben das ich einverstanden bin das mein mann das Geld aufnimmt. Der Kredit wie gesagt läuft aber nur auf ihn, eingetragen ist er aber auch in meiner SCHUFA auskuft. es besteht eine Briefgrundschuld die ebenfalls eingetragen werden musste. Dies wurde von einem Notar gemacht, hierfür musste ich allerdings auch unterschreiben.Sind das jetzt auch zur Hälfte meine Schulden oder trägt die nur derjenige der das Grundbuch hat ( auf den es läuft)? Er weigert sich Unterhalt zu zahlen , als begründung gibt sein Anwalt an das er finaziell nicht dazu in der Lage ist aufgrund des Hauses und der damit verbundenen Ausgaben/ bzw noch offenen Verbindlichkeiten.Kann er das so einfach ablehnen? ich bin der Meinung es ist nicht nötig das er alleine ein Haus von 155qm bewohnt und irgentwie meine ich er könnte sich eine kleine Wohnung nehmen. Gibt es eine Möglichkeit dafür das ich aus der Sache einigermassen heil rauskomme?

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Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

aufgrund des von Ihnen dargelegten Sachverhaltes und vor dem Hintergrund Ihres Einsatzes beantworte ich Ihre Anfrage im Rahmen einer Erstberatung wie folgt:

Da Sie bereits anwaltliche Hilfe in Anspruch nehmen, rate ich Ihnen, hinsichtlich der Haftung sowie der Einzelheiten der Unterhaltsverpflichtung mit dem Anwalt zu sprechen.

Eine abschließende Auskunft, ob Sie haften bzw. eine Unterhaltsverpflichtung in welcher Höhe besteht erfordert eine konkrete Auswertung der von Ihrem Mann überlassenen Unterlagen / Angaben. In jedem Fall besteht eine gesteigerte Erwerbsobliegenheit Ihres Mannes hinsichtlich des Unterhalts. Diesbezüglich wird Ihnen Ihr Anwalt Auskunft geben.

Hinsichtlich des Grundstücks sowie des dafür aufgenommenen Darlehens rate ich Ihnen ebenfalls unbedingt, die Unterlagen durch die Rechtsanwältin überprüfen zu lassen. Diese können insbesondere für eine Scheidung von Bedeutung sein. Sollten Sie nicht im Grundbuch stehen und keinen Kredit bzw. Mithaftungserklärung unterschrieben haben können Sie mit dem Grundstück nicht haften und auch durch die Bank nicht in Anspruch genommen werden.

Ich gehe allerdings davon aus, dass sich dies vorliegend anders darstellt. So schildern Sie, dass der Kredit bei der Schufa eingetragen ist, Sie etwas bei der Bank unterschreiben mussten und auch beim Notar mit unterschreiben mussten. Sie sollten daher mit der Bank Kontakt aufnehmen und sich erkundigen, inwieweit Sie haften. Des Weiteren sollten Sie sich auch einen aktuellen Grundbuchauszug besorgen und den notariellen Vertrag durchsehen.

Ich hoffe, dass Ihre Fragen in meinen Ausführungen zufrieden stellend beantwortet wurden und Ihnen eine erste rechtliche Orientierung gegeben werden konnte.

Ich verbleibe mit freundlichen Grüßen


Martin P. Freisler
- Rechtsanwalt -

http://www.ra-freisler.de
http://www.kanzlei-medizinrecht.net



Nachfrage vom Fragesteller 20.03.2007 | 16:33

In jedem Fall besteht eine gesteigerte Erwerbsobliegenheit Ihres Mannes hinsichtlich des Unterhalts.

Das bedeutet?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 20.03.2007 | 17:18

Eine gesteigerte Erwerbsobliegenheit bedeutet, dass Ihr Mann sich eine angemessene Tätigkeit zu suchen hat, damit er für den Unterhalt sorgen kann. Dies bedeutet zum einen, dass er ggf. bei bestehender Erwerbstätigkeit eine Nebenbeschäftigung aufzunehmen hat, zum anderen bei Arbeitslosigkeit höchste Anstrengungen zu übernehmen hat, eine Tätigkeit aufzunehmen. Ob er derzeit mit seinem Einkommen bzw. den abziehbaren Ausgaben seiner Unterhaltsverpflichtung nachkommen kann oder nicht, kann Ihnen - wie angeführt - Ihr Anwalt anhand der übermittelten Daten mitteilen.

Mit freundlichen Grüßen

Martin P. Freisler
Rechtsanwalt

www.ra-freisler.de

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Vielen Dank nochmals. "
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