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Gründung eines Geschlossener Fond als Grundkapital für GmbH & Co. KG

30.10.2013 15:30 |
Preis: ***,00 € |

Wirtschaftsrecht, Bankrecht, Wettbewerbsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Marcus Schröter, MBA


Zusammenfassung: Stammkapital einer GmbH & Co. KG abhängig von der Komplementär GmbH. Bei einer erforderlichen Erlaubnis ist ein höheres Stammkapital nachzuweisen.

Da ich mich derzeit mit der Thematik Fonds insbesondere geschlossenen Fonds spezialisiert auf den Immobilienhandel auseinandersetzte, bin ich gerade auf eine Frage gestoßen, welche ich leider nicht ohne weiteres Beantworten kann.

Bei meinen Recherchen bin ich auf folgenden Artikel der BaFin gestoßen:
http://www.bafin.de/DE/Aufsicht/KAGenInvestmentfonds/Investmentfonds/investmentfonds_node.html;jsessionid=A82D9021D381655E3A4A4F8B2259917F.1_cid363

Hier wird gesagt, dass ein Fond ein Anfangskapital von mindestens 125.000€ benötigt.

Folgende Frage habe ich hier nun:
Da man zu einer Gründung einer GmbH & Co.KG eigentlich ja nur 25.000€ (12.500€) braucht machte mich dieser Absatz doch ein wenig stutzig.

Ist nun vorgeschrieben, dass eine GmbH & Co. KG. ein Grundkapital von mindestens 125.000€ benötigt oder ist das dass Vermögen welches das Unternehmen mindestens einsammeln muss von allen Kommanditisten um Ihre Tätigkeit aufnehmen zu können?

Einsatz editiert am 30.10.2013 15:34:06

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf Grundlage Ihrer Angaben nachfolgend beantworte:

Die KG ist nicht mit einem Mindestkapital auszustatten. Dies betrifft hier die GmbH, die als persönlich haftende Komplementärin eine Bareinlage von EUR 12.500,- nachweisen muss, § 5 Abs. 1, § 7 Abs. 2 GmbHG.

Aufgrund der Rechtsformwahl verfügt die KG damit über ein Stammkapital von EUR 25.000,-, dass zur Hälfte eingezahlt ist. Wurden Sie eine UG als persönlich haftende Komplementärin nehmen, wäre das Stammkapital nur mit einem EUR auszuweisen.

Um seitens der BaFin eine Erlaubnis zu erhalten und auch entsprechende Fondsprodukte genehmigt zu bekommen, werden hier erhöhte Anforderung an das zu stellende Stammkapital des Fonds gesetzt.

Danach verlangt die BaFin ein erhöhtes Stammkapital, was aus den Einlagen der Kommanditisten erbracht werden kann oder nach dem Gesellschaftsvertrag erbracht werden muss. D.h. das Eigenkapital der KG in Form von Beteiligungen der Kommanditisten muss hierbei mindestens EUR 125.000,- betragen. Für die Gründung der KG ist daher das Mindestkapital von EUR 25.000,- mit einer Einzahlung von EUR 12.500,- maßgebend. Benötigen Sie eine Erlaubnis seitens der BaFin ist dann der höhere Betrag als Stammkapital erforderlich und nachzuweisen.

Ich hoffe ich konnte Ihnen einen ersten hilfreichen Überblick verschaffen. Im Rahmen der kostenlosen Nachfragemöglichkeit stehe ich Ihnen weiterhin zur Verfügung.

Mit besten Grüßen

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