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Gründung einer GbR/Firma durch einer Chinesin?


18.11.2009 06:18 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Beantwortet von

Rechtsanwalt Ralf Morwinsky



Ich möchte vormals erstmal sagen, dass ich Ausländer bin (obwohl in München geboren) und in meinem Aufenthaltserlaubnis steht, dass ich arbeiten darf, allerdings nicht selbstständig sein darf. (aufenthaltserlaubnis nach paragraf 25 abs 5)

Meine Verlobte kommt aus China und wohnt noch da. Wir haben vor in der Zukunft eine Webseite zu eröffnen wo wir Übersetzungen gegen Geld anbieten, und möglicherweise selbstgeschriebene E-Bücher verkaufen.

Nun, ich darf im Moment keine Firma eröffnen. Was ist mit ihr? Kann eine Chinesin eine Webseite eröffnen von ihrem Land aus, und mich zu ihrem "Mitarbeiter" machen? Wenn ja, welche Geschäftsform ist zu empfehlen, GbR oder lieber was anderem? Ich bedanke mich im Voraus auf eine Antwort.

P.S. Ich wohne in der Nähe von Augsburg, also müsste die Antwort sich auf bayerischem Gesetz beziehen, nehme ich an.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage. Diese beantworte ich gerne auf der Grundlage Ihrer Angaben.

Ihre Verlobte kann selbstverständlich in China ein Gewerbe anmelden und ihre Tätigkeit aufnehmen. Die nötigen Voraussetzungen hierfür richten sich nach den chinesischen Vorschriften.

Ebenso unproblematisch kann Ihre Verlobte Sie als Arbeitnehmer einstellen und beschäftigen, so daß Sie insofern auch nicht selbständig wären.

Ihre Verlobte müßte das Gewerbe als Einzelunternehmen oder als „Limited“ führen. Dies sollte vom Geschäftsumfang und -risiko abhängig gemacht werden. Als Einzelunternehmerin stünde sie mit Ihrem gesamten Privatvermögen in der Haftung.
Eine GbR ist schon von daher nicht zu empfehlen, daß Sie als maßgeblicher Mitgesellschafter als selbständig gelten würden.

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