Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Anwaltsbewertungen
490.656
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Großer Kredit


13.12.2009 20:00 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Notar und Rechtsanwalt Oliver Wöhler



Mein Ehemann (seit 4 Jahren verheiratet) will sich von seinen Geschäftspartner trennen. Ich habe jetzt durch Zufall davon erfahren das er eine Ablösesumme von 80.000 Eur akzeptiert hat. Es ist noch nichts unterschrieben.
Meine Frage darf er ohne mein Eiverständnis eine so hohe Summe aufnehmen?
Was bedeutet das für mich, ich habe mal gelesen, dass diese Summe auch mein Zugewinn schmälern würde. Allerdings weiss ich nicht , ob ich schon zugewinn berechtigt bin.
IBin ich vom Gestzt her geschüzt , darf mein mann hinter meinen Rücken so handeln und bin ich mit haftbar?

Notfall?

Jetzt vertrauliche kostenlose Ersteinschätzung von einem erfahrenen Anwalt erhalten!

Feedback noch heute.

Kostenlose Einschätzung starten

Sehr geehrte Fragestellerin,

gerne beantworte ich Ihre Frage.

Ich gehe nach Ihren Angaben davon aus, dass Ihr Mann ein Darlehen aufnehmen will. Grundsätzlich bestimmt § 1365 I BGB das eine Ehegatte nur mit Einwilligung des anderen über sein Vermögen als Ganzes verfügen kann. Ansonsten wäre die spätere Zustimmung notwendig. Allerdings greift die Vorschrift nur ein, wenn es um eine Verfügung geht, etwa wenn ein Haus gekauft oder übertragen wird.

Dies hat der BGH bereits entschieden. Die Aufnahme eines Darlehens ist also keine Vermögensverfügung und damit braucht Ihr Mann keine Zustimmung von Ihnen.

Grundsätzlich würde natürlich die Aufnahme eines Kredits von 80.000 € eine Verbindlichkeit begründen die einen Zugewinnausgleichsanspruch, wenn er denn besteht, vermindern würde. Die Frage des Zugewinns würde sich natürlich nur stellen, wenn die Scheidung Ihrer Ehe bevorstehen würde. Wenn Sie noch mit Ihrem Mann zusammenleben, stellt sich die Frage des Zugewinns gar nicht.

Sie sind allerdings für Verbindlichkeiten Ihres Mannes nicht mit haftbar, es sei denn Sie unterschreiben den Darlehensvertrag mit und verpflichten sich so gegenüber der Bank mit. Wenn Sie dies nicht tun, bleiben es allein Verbindlichkeiten Ihres Mannes.

Rechtlich haben Sie also leider keine Möglichkeit die Kreditaufnahme zu verhindern.





Wir
empfehlen

Die Anwalt Flatrate

Sie müssen sich neben Ihrer Arbeit auch noch um rechtliche Fragen und Belange kümmern? Das raubt Zeit und Nerven. Für Sie haben wir die Flatrate für Rechtsberatung entwickelt.

Mehr Informationen
FRAGESTELLER 30.12.1899 /5.0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 62360 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Ausführliche und hilfreiche Antworten. ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Danke für die klare Antwort! ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Er hat meine Frage klar und vollständig beantwortet. Auch meine Zusatzfrage, die eine Erweiterung meiner ersten Frage war, hat er ausführlich und sehr professionell beantwortet. Bravo. ...
FRAGESTELLER