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Grosscousins

| 25.08.2019 17:18 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von


09:30

Habe zwei Grosscousins 78 und 75 Jahre alt. Die Eltern sind beide Verstorben 1990 und 2014. Es wird fortan seit etwa 30 Jahren dieselbe Mietwohnung belebt wie vor dem Tod der beiden Eltern. Erst zu viert zuletzt und bis jetzt zu zweit. Ein Cousin nennen wir ihn A. ist sehr vermögend war Beamter genießt eine ordentliche Beamtenpension der andere ist Sozialgeldempfänger ist psychisch krank und lebt von der Stadt.
Mein Anliegen ; Mein Cousin A. zahlt die Warmmiete von 800,- EUR sieht dies aber so langsam nicht mehr ein. Der „gerichtlich bestellte Betreuer reisst sich alles unter den Nagel" so seine Worte. Er möchte lediglich 400 Euro also jeder die Hälfte zahlen. Wie bekommen wir den Betreuer „raus". Ich als Großcousin würde das gerne übernehmen. Mein Cousin A. hat Bedenken weiterhin die Miete zahlen zu müssen weil er mal „irgendwann davon erzählt hat dies tun zu würden" es gibt hierzu nichts schriftliches. Muss Coussin A. an Abmachung bei Cousin B. und somit an Betreuer halten?!? Die Mietverträge wurden von den Söhnen so verstehe ich es zu gleichen Teilen als Erbschaft übernommen, richtig? Seither hat sich nichts geändert………..
Was kann ich und Cousin A. tun um den Betreuer von Cousin C." rauszubekommen". Gerne übernehme ich die Betreuung geht das. Cousin A. ärgert sich über die Vermögensposition des Betreuers der sich an dem Erbe von den Eltern anzapft.
Vielen Dank für Einschätzung was sollen wir tun. Meine Mutter ist als Cousin mit meiner Tante zu gleichen Teilen als Erbe von Cousin A. eingetragen sollte A. ableben. Was ist Ihr Rat Danke!

Wünsche Ihnen einen schönen Sonntag.

25.08.2019 | 18:43

Antwort

von


(1779)
Marktstraße 17/19
70372 Stuttgart
Tel: 0711-7223-6737
Web: http://www.hsv-rechtsanwaelte.de
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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Ja, es ist grundsätzlich derart, dass das Mietverhältnis übernommen wird , sofern auch schon vorher beide Großcousins Mitmieter waren oder dort im einsamen Haushalt lebten.
Sind mehrere Personen im Sinne des § 563 BGB gemeinsam Mieter, so wird das Mietverhältnis beim Tod eines Mieters mit den überlebenden Mietern fortgesetzt, § 563a BGB .

Ich verstehe es so, dass es eine Abmachung zwischen A und B gegeben hat , dass zunächst A die volle Miete zahlt.

Das Problem ist, dass der Vermieter nur gegenüber beiden einheitlich kündigen kann, was aber erst dann ginge, wenn auch A die Mietzahlung komplett oder zum Teil einstellt und der Staat für B nicht einspringt.

Dieses Druckmittel hat aber an der Hand, dass er die Zahlungen komplett einstellt, Obgleich er damit eine Kündigung durch den Vermieter riskiert, aber das Problem ist, dass auch nur Aund B als Großcousins beide nur einheitlich kündigen können wir auch nur beiden einheitlich gegenüber gekündigt werden kann.

Vor diesem Hintergrund wäre das A und dem Betreuer einmal zu besprechen.

Denn eine rechtliche Betreuung aufzuheben, geht nicht ohne weiteres, sondern nur bei schweren Verfehlungen des Betreuers.
Letzterer muss aber auch einsehen, dass A nicht endlos die Miete allein weiter bezahlen kann.

So muss zur Vermeidung einer Eskalation und Kündigung wegen Mietausfalls eine Vereinbarung getroffen werden, wobei auch ein Aufhebungsvertrag mit dem Vermieter denkbar wäre.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt Daniel Hesterberg

Rückfrage vom Fragesteller 25.08.2019 | 19:11

Sehr geehrter Herr Hesterberg,

danke für Ihre Antwort, gerne würde ich den Sachverhalt über einen Anwalt abwickeln lassen sodass A. nur noch ca. 400 anstatt 800 Euro zahlen muss. Haben Sie die Möglichkeit das zu tun würden ggf. auch bin Ihnen in der Kanzlei vorbeikommen so wiet ist es ja nicht zu Ihnen. Wir haben keine Ahnung was wir tun sollen. Was kostet eine Vertretung hierfür alles?? Möchten all für einmal Ruhe haben. Eine Kündigung der Wohnung ist keine Option A. möchte nicht dass Bruder B. auf der Straße steht.

Danke.

Gruss

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 26.08.2019 | 09:30

Sehr geehrter Fragesteller,

danke für Ihre Nachricht. Gerne können Sie einen Termin mit uns verabreden.

Eine Vertretung richtet sich nach dem Jahresstreitwert der Mietkosten für A, also 4.800,- €, sodass unter Anrechnung der hiesigen Zahlung ca. 450,-€ für das gesamte außergerichtliche Verfahren als Anwaltskosten anfiele, ggf. aber auch weniger.

Danke für Ihre Rückmeldung.

Mit freundlichen Grüßen

Daniel Hesterberg
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 30.08.2019 | 14:57

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BEWERTUNG VOM FRAGESTELLER 30.08.2019
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