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Grenzüberschreitende Arbeit / Auslandsaufenthalt mir Niederlassungserlaubnis

25.02.2013 12:07 |
Preis: ***,00 € |

Ausländerrecht


Beantwortet von


09:25

Ich bin nicht-EU Ausländerin, lebe seit 7 Jahren in Deutschland und besitze ein Niederlassungserlaubnis. Ich habe einen deutschen Lebenspartner (wir wohnen zusammen), aber wir sind nicht verheiratet. Jetzt habe ich ein Arbeitsangebot als Juniorprofessor in Grußbritannien. Der Vertrag ist auf 5 Jahren befristet und ich plane danach wieder nach Deutschland zurückzukehren. In der Zwischenzeit würde ich gerne meinen Wohnsitz in Deutschland behalten, da ich nur 2-3 Tage in der Woche an der Uni in Großbritannien sein muss und mich insgesamt mehr als die Hälfte des Jahres in Deutschland aufhalten werde. Ich werde mich aus meiner Wohnung in Deutschland nicht abmelden. Wenn möglich, würde ich auch gerne alle Steuern, Krankenversicherung und Sozialversicherungsabgaben in Deutschland weiter bezahlen. 1.Dürfte ich dann mein Recht auf Niederlassungserlaubnis in Deutschland beibehalten? 2. Dürfte ich mein Recht beibehalten, falls ich doch die Steuern und die Sozialleistungen in Großbritannien bezahlen muss?

Für Ihren Rat danke ich Ihnen im Voraus

25.02.2013 | 12:36

Antwort

von


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Tel: 030 577 057 75
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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegeben Informationen verbindlich wie folgt beantworten:


problematisch ist hier die REgelung in § 51 Abs. 1 Nr. 6 AufenthG :

"Der Aufenthaltstitel erlischt in folgenden Fällen:

wenn der Ausländer aus einem seiner Natur nach nicht vorübergehenden Grunde ausreist"

Ob dies bei Ihnen vorliegt, ist fraglich.

Der Grund muss seiner Art nach objektiv nicht nur eine vorübergehende Abwesenheit erfordern. Hierüber entscheiden die gesamten Einzelfallumstände, zB Dauer, Zweck, Bindungen an die Heimat oder an die BR Deutschland. Anzeichen für eine auf Dauer angelegte Ausreise sind Aufgabe von Wohnung u. Arbeitsplatz, polizeiliche Abmeldung, Mitnahme von Hausrat, Pflege eines dauernd pflegebedürftigen Angeh. oder Flucht vor Strafverfolgung, um im Ausland „ein neues Leben zu beginnen". Je länger die Abwesenheit dauert, desto mehr spricht für einen nicht nur vorübergehenden Grund; dieser kann sich abweichend von dem ursprünglichen Plan auch erst während des Auslandsaufenth herausstellen.

Dies lässt sich dann leider nicht abschließend klären. Ein erlöschen Ihrer Niederlassungserlaubnis ist aber nicht ausgeschlossen.

Wo sie Steuer bezahlen ist in dem Zusammenhang nicht von Belang, da Sie dies nicht beeinflussen können.

Wenn Sie in GB keine permanente Wohnung haben, dann wäre m.E. das Bestehen der Aufenthaltserlaubnis sehr wohl möglich.

Ich hoffe, Ihnen geholfen zu haben.
Mit freundlichen Grüßen

Ernesto Grueneberg, LL.M.
Abogado
Mitglied der Rechtsanwaltskammern Berlin & Madrid

Tauentzienstr. 7a
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Fax.: 030 577 057 759


Rechtsanwalt Ernesto Grueneberg, LL.M.
Fachanwalt für Migrationsrecht

Rückfrage vom Fragesteller 25.02.2013 | 21:08

Vielen Dank für Ihren Antwort. Wenn ich aber tatsächlich in Deutschland mehr als die Hälfte des Jahres wohne und das ist mein Lebensmittelpunkt, habe ich einen Anspruch auf einen Aufenthaltstitel (z.B. befristet)? Unter welchen Bedingungen darf ich die Steuer in Deutschland bezahlen?

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 26.02.2013 | 09:25

Dies lässt sich nicht so einfach beantworten, ebenso wenig ohne weitere Informationen. Wenn Sie aber Ihren Lebensmittelpunkt in Deutschland hätten, dann hätten Sie kein Verlust der NE zu befruchten.

Ihre Frage bzgl. der Steuer stellt keine Verständnisnachfrage dar, sondern es ist eine neue Frage, die nicht kostenlos beantwortet wird.

ANTWORT VON

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