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Grenzstein ausgegraben


20.09.2006 17:32 |
Preis: ***,00 € |

Baurecht, Architektenrecht



Bei Bauarbeiten unseres Nachbarn wurde in unserer Abwesenheit der Grenzstein (durch dessen Baufirma)ausgegraben und wieder eingesetzt. Die derzeitige Position kann nicht die ursprüngliche sein da der Stein nicht sichtbar war, nun jedoch relativ hoch liegt. Wer ist nachweispflichtig, eine Vermessung, damals von uns durchgeführt, ist relativ teuer und sehr genau, nun kann die Position höchstens "Pi mal Daumen" bestimmt worden sein.

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Sehr geehrter Ratsuchender,

gem § 919 BGB kann der Eigentümer eines Grundstücks von einem Eigentümer eines Nachbargrundstücks verlangen, dass dieser an der Wiederherstellung verrückt oder unkenntlich gewordener Grenzzeichen mitwirkt. Die Nachweispflicht für die Veränderung des Grenzzeichens trifft dabei Sie, da Sie sich auf diesen Umstand berufen.

Die Kosten dieser Abmarkung sind gem. § 919 III BGB von den Beteiligten zu gleichen Teilen zu tragen, sofern sich aus einem zwischen ihnen bestehenden Rechtsverhältnis nichts anderes ergibt.

Hier besteht ein besonderes Rechtsverhältnis, da der Nachbar bzw. seine Erfüllungsgehilfen den Grenzstein fahrlässig verrückt haben. Der Nachbar haftet daher aus § 823 BGB für die gesamten Abmarkungskosten; er kann ggf. aber die Baufirma in Regress nehmen.

Mit freundlichen Grüßen

Kaussen
Rechtsanwalt
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