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Grenzpunkte


16.10.2006 07:28 |
Preis: ***,00 € |

Baurecht, Architektenrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Thomas Bohle



Kann sich ein Handwerker oder Bauunternehmer auf die Angaben eines Kunden hinsichtlich Richtigkeit der Grenzpunkte verlassen? Im speziellen Fall wurden Grenzsteine vor ca. 4-5 Jahren gesetzt. Es ist aber möglich, dass diese durch Erdbewegungen verschoben worden sein könnten, ja theoretisch auch heimlich von Hand versetzt wurden. Der AG behauptet aber die Richtigkeit.

Ist der ausführende Unternehmer verpflichtet die Grenze neu einzumessen oder liegt die Verantwortung beim AG? Angenommen eine Grenzbebauung ragt nach Fertigstellung 5 cm über den tatsächlichen Grenzpunkt, wer ist später in Haftung?

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Sehr geehrter Ratsuchender,



sofern der Handwerker die Angaben des Bauherren beweisen kann, ist er auf der sicheren Seite und haftet nicht.

Zu empfehlen ist es aber immer, sich diese Angaben schriftlich bestätigen zu lassen.



Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt
Thomas Bohle

Nachfrage vom Fragesteller 16.10.2006 | 09:47

In welcher Form schriftlich bestätigen lassen. Der Bauherr kann doch selbst niemals garantieren, dass ein Grenzpunkt nach Jahren noch stimmt? Bestätigen lassen, dass er auch bei falschem Grenzpunkt selbst Verantwortung übernimmt?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 16.10.2006 | 09:52

Sehr geehrter Ratsuchender,

der BH sollte schriftlich bestätigen, dass er die Angaben zum Grenzverlauf gemacht und auf Risiken einer unbeabsichtigten Verschiebung hingewiesen worden ist.

Er sollte weiter schriftlich bestätigen, dass er alleine die Verantwortung übernimmt.


Hat der Unternehmer Bedenken hinsichtlich der Richtigkeit, sollte ohne eine solche Bestätigung eher eine Behinderungsanzeige abgeben und bis zur Unterschrift den Baubeginn versagen.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt
Thomas BOhle

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