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Grenzbepflanzung - hinzunehmende Höhe


30.04.2006 19:26 |
Preis: ***,00 € |

Nachbarschaftsrecht



Guten Tag.
Ich habe in 2002 eine Eigentumswohnung im Zweifam.haus gekauft mit 50%Sondereigentum (Keller, Garten, Hof, Schuppen).
In 2004 habe ich die 2. Wohnung mit So.eigentum ersteigert. Bin also jetzt Alleineigentümer.
An mein Haus stößt ein Grundstück mit Doppelhaus. Deren Eigentümer haben ein Wegerecht auf einem Weg, der an meinem Haus von einer öff. Str. zu ihren Garagen und Grundstücken führt.
Richtung ist westlich von mir.
Der Nachbar hat, um sich abzugrenzen, langsam wachsende Lebensbäume gepflanzt.
Diese Pflanzung hat er vorgenommen, bevor ich in 2002 gekauft habe.
Die Bäumchen stehen in seinem Vorgarten, ca. 40 cm von meiner Grenzmauer entfernt. Mein Grundstück (Garten) liegt unterhalb seines Grundstücks. D. h. meine Mauer ist ca. 1 m hoch, die Fläche seines Grundstücks befindet sich auf der Höhe Oberkante d. Mauer. Die Bäumchen sind mittlerweile zwischen 1,70 und 2,20 m hoch. Nun hat man mir gesagt, diese würden sehr hoch werden.
Sie nehmen mir jetzt schon sehr viel Licht, durch mein darunter liegendes Grundstück erreichen Sie aus meiner Sicht bereits über 3 m. Noch höher möchte ich eigentlich nicht hinnehmen. Der Sichtschutz ist komplett gegeben.
Der Nachbar sieht sehr genau auf seine Rechte, er wird nur tun, wozu er verpflichtet ist. Das habe ich bereits festgestellt, wenn es um die Fragen des Wegerechts geht, dass er nur in seinem Sinn vehement durchsetzt und meine Rechte nicht sonderlich akzeptiert. Bsp. nutzt er den Weg mit Besuch oder selbst manchmal zum Parken. Evtl. auch dadurch bedingt, dass ich eine alleinstehende Frau mit Kindern bin, "der Mann im Haus fehlt". Die leute hier außenrum machen mir den Eindruck, dass sie das unter "nicht ernstzunehmen" einstufen können. Deshalb bitte ich hier um eine rechtssichere Auskunft, damit ich freundlichst meine Interessen darlegen und ggf. vertreten kann.

Liebe Grüße
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),


Bei Streit zwischen Nachbarn wegen Beeinträchtigung der Lichtverhältnisse durch Anpflanzungen in der Nähe der Grundstücksgrenze sind die nachbarrechtlichen Vorschriften über Grenzabstände zu beachten.

Diese Vorschriften sind in den jeweiligen Bundesländern unterschiedlich geregelt. Leider kann ich Ihnen daher eine vollständige Auskunft erst nach der Freischaltung dieser Antwort geben, wenn Ihre Daten für mich sichtbar werden, so dass ich Ihr Bundesland erkennen kann.

Allgemein gilt:

Je nachdem, welche Höhe eine Pflanze aufweist, ist ein unterschiedlicher Abstand einzuhalten, der zwischen 0,5 m und 2,0 m betragen kann. Der Abstand wird an der Stelle gemessen, an der die Pflanze aus dem Boden austritt.
Zum Teil wird in den Landesgesetzen auch darauf abgestellt, ob sich die benachbarten Grundstücke innerhalb oder außerhalb eines zusammenhängend bebauten Ortsteils befinden.

Hält der Eigentümer bei der Anpflanzung diesen Grenzabstand nicht ein, hat der Nachbar das Recht, die Beseitigung der Pflanze oder deren Rückschnitt auf eine zulässige Höhe zu fordern. Der Eigentümer hat dann die Wahl, wie er diesen Anspruch erfüllt.


Ich hoffe, ich konnte Ihnen zunächst weiterhelfen und werde Ihnen im Rahmen der kostenlosen Nachfragefunktion von „frag-einen-anwalt.de“ oder direkt per E-Mail eine genaue Auskunft nach dem für Sie anwendbaren Recht zukommen lassen.

Mit freundlichen Grüßen


Wolfram Geyer
Rechtsanwalt
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