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Grenzbebauunng


10.02.2006 08:55 |
Preis: ***,00 € |

Baurecht, Architektenrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Karlheinz Roth



Bitte um Rechtsauskunft im Baurecht/Nachbarschaftsrecht


Sehr geehrte Damen und Herren,

mein Altbau-Eigenheim (offiziell mehrfach modernisiert und dachausgebaut) ist 18m lang.
Die Abstandsfläche endet ca. 4m vor der Vorderfront des Eigenheimes. Zwischen dieser
Grenze und einer Straße befindet sich ein städtisches Grundstück ,ca. 720m² groß,
Geländeoberfläche ca.0,5m über Fußbodenoberfläche der Wohnräume, welches seit
Jahrzehnten von den Eigenheimbesitzer als Gartenland von der Stadt gepachtet wurde.
Eine Einfriedung an dieser Grenze bestand nie.
Jetzt liegt ein gültiger Bebauungsplan vor und die Stadt hat den Pachtvertrag gekündigt.
Baurechtlich ist nach meiner Kenntnis als Grenzbebauung die Errichtung von 9m langen
und 3m hohen Nebengebäuden möglich. D.h vor der Hälfte der Vorderfront meines
Eigenheimes kann in einem Abstand von ca. 4m ein 3m hohes Nebengebäude errichtet
werden.

Gibt es Rechtsmittel dagegen ?
Läßt das Baurecht Ausnahmen zu ?
Gibt es vielleicht Grundsatzurteile ?
Kann ich zur Vermeidung eines möglichen Nachbarschaftsstreites von der Stadt verlangen,
dass sie beim Verkauf des Baulandes die möglichen eintretenden Störungen ausschließt ?

Ich bedanke mich.

Mit freundlichen Grüßen

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Sehr geehrter Herr Esch,

zunächst ist ihr Einsatz für die Vielzahl der von Ihnen gestellten Fragen einfach zu gering.

Vor diesem Hintergrund teile ich Ihnen Folgendes mit, alle Fragen können daher nicht beantwortet werden.

Rechtsmittel gegen einen Bebauungsplan ist das Normenkontrollverfahren, gegen eine Baugenehmigung können Sie Widerspruch einlegen.

Die Regelungen über Abstandsflächen finden sich in § 6 der Brandenburgischen Bauordnung (BbGBO).
Nach § 6 Abs. 6 genügt vor den Außenwänden von Wohngebäuden mit nicht mehr als zwei Geschossen und nicht mehr als 9 m Wandhöhe als Tiefe der Abstandsfläche 3 m.
Nach § 6 Abs. 10 dürfen Garagen und Nebengebäude ohne Aufenthaltsräume und mit nicht mehr als 3 m Wandshöhe ohne Abstandsflächen unmittelbar an der Grundstücksgrenze errichtet werden. Die an den Grundstücksgrenzen errichteten Außenwände dürfen insgesamt eine Länge von 15 m und entlang einer Grundstücksgrenze eine Länge von 9 m nicht überschreiten.
Die Einbeziehung der Grenzbebauung unter das Dach eines Hauptgebäudes ist nicht zulässig.

Ich hoffe, dass Sie eine erste Orientierung erhalten haben. Mehr ist leider nicht drin.

Mit freundlichen Grüßen
RA Roth

Johannisbollwerk 20
20459 Hamburg

info@kanzlei-roth.de
www.kanzlei-roth.de
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