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Grad der Behinderung von 60% bei Harnblasenkrebs

01.04.2020 14:48 |
Preis: ***,00 € |

Sozialrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden
Guten Tag,

ein Verwandter bekam die Diagnose Blasenkrebs im Oktober 2019.

Bei der Behandlung der Krankheit musste der Person die vollständige Harnblase entnommen werden u. es wurde ihr eine künstliche Blase aus Darmmaterial erstellt und eingesetzt.

Die Prostata wurde ebenfalls entfernt, eine Chemotherapie war nicht erforderlich.

Es folgte eine mehrmonatige Reha, bei der die neue Blase "trainiert" werden musste, bis heute ist dieser Vorgang noch nicht abgeschlossen, weshalb mein Verwandter noch immer inkontinent ist und Windeln tragen muss.

Es wurde ein Antrag auf Schwerbehinderung gestellt, die Behörde erklärte per Bescheid einen Grad der Behinderung in Höhe von 60%.

Dabei wurde berücksichtigt seitens der Behörde:
"Gewebeneubildung der Harnblase in Heilungsbewährung sowie Darmneoblase (Ersatzharnblase)".

Man stützt sich hierbei auf die Anl. zu § 2 Versorgungsmedizin-Verordnung u. SGB IX.

Der Verlust der Prostata sei keine Behinderung, da diese nicht zu einer fortdauernden Funktionsbeeinträchtigung führe.

Meine Frage ist nun, ob diese Bewertung mit 60% korrekt ist, da sie mir zu niedrig erscheint. Wir überlegen uns nämlich, gegen den Bescheid vorzugehen.



01.04.2020 | 15:42

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Es ist davon auszugehen, dass in dem hier geschilderten Fall zwar die Entfernung des Tumors, nicht aber der Blase und deren Wiederherstellung berücksichtigt wurde. Hinzu kommt, dass auch die Entfernung eines Prostatatumors grundsätzlich einen GdB entstehen lässt.

Die Entfernung des Tumors (Blase) wird mit GdB60 bewertet, die Entfernung des Tumors mit Entfernung der Blase und Wiederherstellung Neoblase wird höher (GdB 80) bewertet, insbesondere wenn derzeit noch Inkontinenz besteht.

Da hier zudem die Entfernung der Prostata garnicht berücksichtigt wurde, sollte hier zunächst Widerspruch eingelegt werden.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen. Gerne bin ich Ihnen auch bei der weiteren Geltendmachung behilflich.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwältin Wibke Türk

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