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Goldmünzen / Feinunzen geerbt - Kein Nachweis über Herkunft - Finanzamt

| 15.10.2018 11:11 |
Preis: 35,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von


20:26
Sehr geehrte Damen und Herren,

ich bin in der Situation, dass ich Alleinerbe meiner Großmutter bin, die mit 98 Jahren verstorben ist. Mein Vater ist bereits Vorverstorben. Ich bin via Testament als Alleinerbe benannt und es gibt ebenfalls keine weiteren Nachkommen (mein Vater war das einzige Kind meiner Großmutter, ich das einzige Kind meines Vaters).

In einem Bankschließfach befanden sich nun mehrere Goldmünzen (Anlagegold) im Wert von ca. 6.000 Euro.

Das Problem, dass ich habe ist, dass ich keinerlei Nachweis erbringen kann, wo dieses Gold her kommt. Auf Internetseiten (u.A. von einem Anwalt) finden sich Informationen, dass ein lückenloser Nachweis der Herkunft notwendig ist um einen Schwarzgeldverdacht bzw. ein Steuerhinterziehungsverfahren seitens des Finanzamtes auszuräumen, was mich doch etwas verunsichert.

Wie gehe ich mit dieser Sache (rechtskonform) um?

Vielen Dank

P.S.:
Es fand noch keine Anzeige des Erbes beim Finanzamt statt und ich bin noch innerhalb der 3 Monats-Frist (laut eigener Recherche bin ich zur Anzeige des Erbes beim FA verpflichtet, da ebenfalls Grundbesitz, in diesem Fall ein kleines landwirtschftl. Grundstück, zum Erbinventar gehört). Derzeit bin ich noch bei der Inventarisierung des Erbes. Da ich "Kind eines verstorbenen Kindes" bin, werde ich nach Lohnsteuerklasse I Nr. 2 besteuert und habe einen Freibetrag von 400.000 Euro, den ich NICHT ausreizen werden.
15.10.2018 | 12:05

Antwort

von


(193)
Saalestraße 20
63667 Nidda
Tel: 06043 801 59 60
Web: http://ra-krueckemeyer.de
E-Mail:
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Sehr geehrter Fragesteller,

Ich beantworte Ihre Frage auf Grundlage der von Ihnen gemachten Angaben. Bitte beachten Sie, dass schon geringe Abweichungen im Sachverhalt zu einer anderen rechtlichen Bewertung führen können.

Wenn der Safe bei einer Bank liegt, ist diese verpflichtet die Weitergabe dem Finanzamt zu melden. Trotzdem sollten Sie Ihr Erbe und ganz besonders auch das Gold beim Finanzamt nennen.
10 Jahre lang müssten Sie den Nachweis führen woher das Gold kommt um sicherzustellen, dass es nicht aus einer Schwarzgeldquelle stammt. Da Ihnen dies nicht gelingt ist das Gold schlimmstenfalls nachzuversteuern.
Die Angabe beim Finanzamt ist deshalb wichtig weil Sie ansonsten in den Verdacht des Schwarzgelderwerbs (der Geldwäsche) kommen. Durch die Angabe vermeiden Sie jede Strafverfolgung.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen einen ersten rechtlichen Überblick verschaffen. Bei Rückfragen nutzen Sie bitte die kostenlose Nachfragefunktion.

Mit freundlichen Grüßen

Krueckemeyer
Rechtsanwalt


Nachfrage vom Fragesteller 15.10.2018 | 19:20

Sehr geehrter Herr Krueckemeyer,

vielen Dank für Ihre schnelle Antwort. Ich hätte eine Rückfrage zum besseren Verständnis betreffend des Satzes "10 Jahre lang müssten Sie den Nachweis führen woher das Gold kommt":
Muss nach >10 Jährigem Besitz (durch die Großmutter) kein Nachweis mehr erbracht werden woher das Gold stammt? Wie kann ich dann Nachweisen, dass die Großmutter es schon über 10 Jahre in Besitz hatte? Einfallen würde mir einzigst, dass die Betreuerin, die die Vollmachten hielt, bestätigt, dass Sie Goldmünzen von Anfang an besaß.

Danke

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 15.10.2018 | 20:26

Sehr geehrter Fragesteller,

Vielen Dank für die Nachfrage.

Wenn die Großmutter das Gold 10 Jahre in Besitz hatte, wäre auch die steuerstrafrechtliche Relevanz nicht mehr gegeben. Nach 10 Jahren ist das Delikt verjährt.

Eine möglicheethod neben Versicherungen durch den Betreuer könnte eine Anfrage bei der Bank sein. Möglicherweise hat diese Kenntnis von der Dauer der Einlagerung. Jedenfalls wie lange das Schließfach schon gemietet ist kann die Bank feststellen.

Bei weiteren Rückfragen können Sie mich via E-Mail kontaktieren.

Mit freundlichen Grüßen

Krueckemeyer
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 17.10.2018 | 07:34

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Stellungnahme vom Anwalt:
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BEWERTUNG VOM FRAGESTELLER 17.10.2018
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Schnelle und kompetente Antwort, die mir nach kurzer Rückfrage sehr weitergeholfen hat. Vielen Dank.


ANTWORT VON

(193)

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