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Gnadengesuch als 'unbegründet' abgelehnt

| 03.03.2015 19:49 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Guten Tag,

folgende Sachverhalte liegen zugrunde, wobei es sich nicht um meine Person handelt:

Es wurde ein Gnadengesuch gestellt, welches "nach sorgfältiger Prüfung aller Umstände" als unbegründet abgelehnt wurde.
Es handelt sich hier um eine Strafsache wegen "Diebstahls und Verstosses gegen das BTMg". Diesbezüglich gab es wohl schon Verhandlungen mit einem Urteil des Amtsgerichtes 06/2007, in Verbindung eines Widerrufsbeschlusses 05/2014 sowie einem Urteil des Landesgerichts 01/2014.

Weitere drei Strafsachen/ Verfahren kommen zu der o.g. hinzu.
(Strafsache u.a. wegen Betrug, Sachbeschädigung; zu Geldstrafen von jeweils ca. 1000 € ausgesetzt).
Von einer teilweise abgeleisteten Haftstrafe in 2012 weiss ich noch. In welchem Rahmen diese dazu gehört oder nicht, kann ich nicht genau sagen.

Seit 04/2014 erfolgte seinerseits eine Entgilftung mit unmittelbarer Langzeittherapie und anschließender Nachsorge sowie der Unterbringung in einer betreuten Wohngruppe. Fernab seines sumpfigen Umfeldes. Dem hat er den Rücken zugewandt und sich in einer anderen Stadt, persönlich neu ausgerichtet. Er ist bis heute suchtmittelfrei, nimmt an allen Therapien im Rahmen der Nachsorgen und des ihn betreuenden Vereins teil, ist in einem geschützenten Rahmen voll integriert. Seit Januar geht er einer geringfügige Beschäftigung in einer sozialen Einrichtung nach, wo er die Möglichkeit hat, auf eine Festanstellung.
Die grundlegenden Vorausetzungen hat er sich geschaffen.

Zu meinen Fragen: Werden die ganzen Strafen, egal ob als Geld- oder Haftstrafe, zusammen genommen und zu einer Gesamthaftstrafe erhoben?

Welche oder gibt es denn überhaupt noch eine Möglichkeit, eine "Inhaftierung zu umgehen" und/ oder anderweitig abzuleisten?

Dank im Voraus.

03.03.2015 | 20:32

Antwort

von


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Sehr geehrte Fragestellerin,

die Frage nach einer Gesamthaftstrafenbildung ist komplex und es kommt darauf an, in welcher Reihenfolge wann welche Urteile zu welchem Sachverhalt gesprochen worden sind.

Es kann daher sein, dass er in einer Sache eine Gesamtstrafe wegen eines anderen Deliktes erhält (wenn das gesprochene Urteil eine Tat abhandelt, die einen Zeitraum vor der letzten Verurteilung betrifft).

Sie müssten mir hier also die genauen Zeitpunkte der Tat und der Verurteilungen sowie die genaue Höhe nennen.

Grundsätzlich aber wird versucht, sämtliche Haftstrafen zusammen zu nehmen, wobei sich Geldstrafen dann auch in Haftstrafen wandeln können, wenn er an der Begleichung verhindert ist.

Wenn er derzeit auf freiem Fuß ist, und davon gehe ich aus, sollten auf jeden Fall sämtliche Bewährungsauflagen erfüllt werden und auch die Geldstrafen bezahlt werden. Hier kann zu jeder Zeit auch eine Ratenzahlung mit der Staatsanwaltschaft als Vollstreckungsbehörde vereinbart werden.

Auch sollte die Staatsanwaltschaft vom aktuellen persönlichen Verlauf in sämtlichen offenen Verfahren informiert werden, indem er die jeweiligen Belege, ärztliche Berichte und Arbeitsverträge als Kopie an die Staatsanwaltschaft sendet.

Wenn er derzeit auf freiem Fuß ist und keine neuen Taten begangen hat, und entsprechend seit längerer Zeit straffrei ist, können Sie davon ausgehen, dass eine Haft sehr unwahrscheinlich ist, wenn er die Bewährungsauflagen erfüllt und etwaige Geldstrafen, zumindest in Raten, abbezahlt.

Bei weiteren Fragen oder wenn Sie bei diesem Fall Hilfe brauchen sollten, stehe ich Ihnen selbstverständlich jederzeit zur Verfügung, da meine Kanzlei auch auf bundesweite Mandate ausgerichtet ist. Die von Ihnen entrichtete Beratungsgebühr würde im Falle einer Beauftragung vollständig angerechnet werden.

Mit freundlichen Grüßen


Hoffmeyer, LL.M.
Rechtsanwalt


Bewertung des Fragestellers 18.03.2015 | 13:15

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