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GmbH – Eintritt weiterer Gesellschafter (unter Auflagen, kreativer Weg gesucht!)

12.05.2018 13:26 |
Preis: 70,00 € |

Gesellschaftsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Johannes Kromer


Zusammenfassung: Möglichkeiten einen Mitarbeiter an der Gesellschaft über ein Vesting zu beteiligen.

Gesellschafter A, B und C gründen 2017 eine GmbH (jeweils zu 1/3 beteiligt). Die Geschäfte laufen gut (IT-Beratung), jetzt soll der erste Mitarbeiter angestellt werden. Das Anforderungsprofil ist sehr speziell, aber der perfekte Kandidat wurde jetzt gefunden.

Der Bewerber möchte aber NICHT als Angestellter anfangen, sondern „Gesellschafter D" werden. Das können sich die 3 Gründer auch gut vorstellen, aber nur zu bestimmten Bedingungen.

1. „Gesellschafter D" bekommt max. 19% der Anteile
2. Diesen Anteil bekommt er nicht sofort (mit Unterschrift beim Notar), sondern an Bedingungen geknüpft
3. Idee dazu: Ein „Bewährungszeitraum" über 2 Jahre; 10% nach dem 1. Jahr, weitere 9% nach dem 2. Jahr
4. Die Übertragung der Anteile ist an vorab definierte Bedingungen (messbare Ziele) geknüpft

Wie lässt sich die Szenario pragmatisch angehen bzw. verbindlich zu Papier bringen?

Wichtig: Falls die Zusammenarbeit nicht funktioniert bzw. scheitert, soll es ein vorab definiertes / formuliertes „Exit-Szenario" geben. Also eine „Nicht-Übertragung" der Anteile bzw. eine Rückgabe der Anteile, sollte binnen 24 Monaten die Zusammenarbeit scheitern.

Wichtig II. „Scheitern" wird nicht über (zum Beispiel) kollektive schlechte Laune von A. B und C definiert. Lediglich Gesellschafter D / „der Anwärter" kann sich über das nicht erreichen der vorab definierten Ziele „disqualifizieren".

Rückfragen dazu: Jederzeit. Einfach melden.

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Die gewünschte Gestaltung ist auf verschiedenen Wegen erreichbar.

Es ist hier die typische Situation eines sogenannten Vestings. Dazu erlaube ich mir auf einen Ratgeber-Artikel zu verweisen, den ich vor einiger Zeit geschrieben habe: https://www.123recht.net/article.asp?a=156461

Zusätzlich zu den dort vorgestellten Möglichkeiten, hat sich in letzter Zeit auch immer mehr ein sogenanntes Virtual Shares Programm durchgesetzt. Dem Mitarbeiter – wie immer man die vertragliche Gestaltung auch fixiert – werden die Geschäftsanteile zunächst nur „virtuell" bzw. „auf dem Papier" gutgeschrieben und erst nach Ablauf der Frist real übertragen.

Da in dem oben verlinkten Artikel Ihre Fragen beantwortet sein sollten, erlaube ich mir meine Antwort hier sehr kurz zu fassen. Ich schlage vor, dass Sie sich diesen durchlesen und sich dann mit etwaigen Rückfragen melden. Gerne stehe ich auch für eine weitergehende Beratung zur Verfügung.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


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