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GmbH & Co KG

07.05.2009 21:15 |
Preis: ***,00 € |

Gesellschaftsrecht


Wir sind 5 Geschäftsührender Gesellschafter zu je 19% (ein sechster Gesellschafter mit 5% Anteil) einer GmbH die im Internetbereich tätig ist. Wir fünf sind auch Komanditisten der "dazugehörigen GmbH & Co KG, welche für Finanzdienstleistungen tätig ist.

Jetzt hatte ich mich so doll mit einem geschäftsführenden Gesellschafter auf einer Veranstaltung, wo wir beide mit der Auszubildenden für die Firma waren ,in der Wolle, das es zum Handgemenge mit ihm kam, welches ich angefangen habe. Ich habe mich dann bei den Veranstaltern entschuldigt, so das die Geschäftsbeziehung nicht geschädigt wurde.Jetzt wollen wir beide nicht mehr in einer Firma zusammen arbeiten.

1. Die anderen Drei überlegen ob sie mich rauswerfen sollen aufgrund des Vorfalls. Wie ist die rechtliche Sache (wir haben nur einen ganz abgespeckten Gesellschaftervertrag wo nichts groß geregelt ist außer das bei Beschlüssen einstimigkeit sein muss).
Können die mich rauswerfen? Was ist mit meinen Anteilen (4750,- €) und mit dem Geld was ich bis dato investiert habe.

2. Wenn ich als Geschäftsführer zurück trete und aus der KG als Komanditist rausgehen würde und dennoch die 19% Anteil behalte an der GmbH. Kann ich dann im Finanzbereich eigenständig tätig sein und einen eigenen Vertrieb aufbauen?

Sehr geehrter Ratsuchender,

anhand Ihrer Anfrage antworte ich wie folgt:


1. In Betracht käme eine Kündigung durch die anderen Gesellschafter aus wichtigem Grund (§ 723 I BGB ). Voraussetzung wäre, dass man den Vorfall und dass Sie die Auseinadersetzung anfingen als `wichtigen Grund` sieht.

Falls so etwas noch nie vorfiel, können Sie gegenüber den anderen Gesellschaftern argumentieren, dass dies zu wenig sei für die Annahme eines wichtigen Grundes.

Bei der Kündigung wächst Ihr Anteil den anderen Gesellschaftern zu (d.h. es erfolgt eine Anwachsung an den anderen Anteilen), Sie werden durch die anderen abgefunden (vereinfacht gesagt ´ausgezahlt`).

2. Ja, Sie könnten tätig werden, ein gesetzliches Wettbewerbsverbot besteht in der Konstellation nicht. Dieses würde nur bestehen, wenn es vertraglich vereinbart wäre. Ich habe jedoch Bedenken (wegen der gesellschaftsrechtlichen Konstruktion), dass Sie ohne Kommanditist zu sein, beteiligt werden können. Dies kann jedoch ohne konkrete Unterlagen nicht beurteilt werden.

Jedoch, auch wenn Sie Kommanditist bleiben (und nur die Geschäftsführer-Stellung) kündigen, besteht kein gesetzliches Wettbewerbsverbot, § 165 HBG besagt gerade, dass § 112 HGB bei der KG keine Anwendung findet.

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