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Gleiche Arbeitszeit für alle Mitarbeiter?


24.11.2007 18:56 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Christian Joachim



Sehr geehrte Damen und Herren,

-bin seit 01.03 in einer Firma angestellt als Fachberaterin-Arbeitszeit pro Monat 163 Stunden/ Monat.
-ab August 05 als Schichtleiterin auf 173 Stunden/ Monat erhöht...kein Stundenkonto .d.h.geleistete Stunden sind mit dem Zuschlag von 150 Euro abgegolten, kein Freizeitausgleich
-neue Mitarbeiter werden seit Juli 05 mit 173 Stunden/ Monat eingestellt
-Mitarbeiter mit alten Verträgen haben aber nur 163 Stunden zu leisten
Hab nun den Schichtleiter-Posten abgegeben,Folge:
-Zulage von 150 Euro gestrichen, ist okay
-neuer Vertrag wieder als Fachberaterin, mit 173 Stunden/ Monat.

Meine Frage, muss ich diese höhere Stundenzahl in Kauf nehmen oder hab ich ein Recht auf 163 Stunden wie alle "alten" Beschäftigten??
Für eine Antwort wär ich sehr dankbar.

MfG

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Sehr geehrte Fragestellerin,

grds. ist die Arbeitszeit wirksam vereinbart, die Sie mit Ihrem Arbeitgeber im Arbeitsvertrag vereinbart haben. Dabei kommt es überhaupt nicht darauf an, ob andere Mitarbeiter andere Verträge oder Stundenzahlen haben. Auch beim Arbeitsvertrag herrscht die sog. Dispositionsfreiheit der Vertragsparteien, was bedeutet, dass diese den Inhalt des Vertrages frei bestimmen können, solang nicht gegen gesetzliche Vorschriften verstossen wird.

Daher hat es auch Ihnen oblegen, entweder den alten Vertrag zu behalten oder einen neuen Vertrag zu schließen. Nur wenn der Arbeitgeber alleine, also ohne Ihre Zustimmung die Arbeitszeit geändert hat, ist dies unwirksam.

Eine Art Gleichheitsgrundsatz, der evtl. im Rahmen der Betriebspolitik zwar wünschenswert wäre, gilt hier nicht.

Ein Recht auf 163 Stunden würde Ihnen daher nur zustehen, wenn dies in Ihrem Arbeitsvertrag so vereinbart wäre oder eine einseiteige Abänderung durch Ihren Arbeitgeber vorliegt.

Ich hoffe, Ihre Frage hilfreich und informativ beantwortet zu haben und wünsche Ihnen noch ein angenehmes Wochenende.

Mit freundlichen Grüßen


Christian Joachim
-Rechtsanwalt-

www.rechtsbuero24.de

Nachfrage vom Fragesteller 24.11.2007 | 19:18

Danke für die prompte Antwort, eine kurze Frage hätte ich dazu noch... den neuen Vertrag -wieder als Fachberaterin- mit 173 Stunden hab ich noch nicht unterschrieben, da dies erst ab Dezember in Kraft tritt.
Also hab ich keine Chance mehr den neuen Vertrag-auf 163 Stunden-abzuwenden?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 24.11.2007 | 19:42

Sehr geehrte Fragestellerin,

da Sie im Vertrag aus dem August 2005 bereits 173 Stunden arbeiten, werden Sie nur wieder eine Reduzierung erreichen können, indem Sie diese dem Arbeitgeber in den Verhandlungen zum neuen Vertrag vorschlagen und sodann versuchen, in den neuen Vertrag einzubeziehen.

Ich hoffe, auch Ihre Nachfrage hilfreich beantwortet zu haben.

Mit freundlichen Grüßen



Christian Joachim
-Rechtsanwalt-

www.rechtsbuero24.de

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