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Gleichbehandlung


18.10.2005 19:11 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Sylvia True-Bohle



Sehr geehrte Damen und Herren,

meine heutige Frage lautet, kann ich eine Gleichbehandlung am Arbeitsplatz verlangen und zur Not einklagen?
Zum Fall: Wir sind insgesamt 3 Fahrer im Pool, wobei 2 die geleisteten Überstunden wahlweise bezahlt bekommen oder abfeiern können.
Nur ich habe diese Möglichkeit abgesprochen bekommen. Abwohl ich in der Vergangenheit 5 Jahre auch diese Wahlmöglichkeit hatte.
Dennoch werde ich dienstverpflichtet, darf aber die geleisteten Stunden nur abfeiern. Mir ist aber durch die Ungleichbehandlung die Lust Überstunden zu machen vergangen. Wenn ich nun die Mehrarbeit nicht leisten würde riskiere ich meinen Arbeitsplatz?

Vielen Dank im Voraus

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Sehr geehrter Ratsuchender,

diese Gleichbehandlung können Sie verlangen und zur Not auch einklagen.

Unabhängig von der Frage, was im Arbeitsvertrag dazu geregelt ist, schreiben Sie, dass Sie fünf Jahre die nun verwehrte Wahlmöglichkeit hatten. Hier greifen nun die Regeln der sogenannten betrieblichen Übung ein, wonach der Arbeitgeber dann nicht plötzlich einseitig von diser ständigen Übung zu Ihren Lasten ohne Ihr Einverständnis abweichen kann (BAG 18.07.1968)

Auch wurde schon entschieden, dass einzelne Arbeitnehmer OHNE SACHLICHEN GRUND nicht von Regeln, die den Gesamtbetrieb betreffen, ausgeschlossen werden können (BAG 03.12.1997).

Hier sollten Sie mit dem Arbeitgeber nochmals sprechen; die Mehrarbeit nicht zu leisten, kann ich aber nicht empfehlen, da dieses offenbar nach dem vertrag möglich und auch über Jahre vollzogen worden ist. Hingegen könnten Sie dann wiederum den Anspruch auf Überstundenvergütung geltend machen.




Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin
Sylvia True-Bohle

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