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Glasschaden Haustür am Mietobjekt | Einfachglas

20.02.2018 17:54 |
Preis: 25,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von

Rechtsanwalt Reinhard Otto


Guten Tag,

an unserem gemieteten Haus ist beim Lüften die Tür zugefallen und eine Scheibe zu Bruch gegangen. Es handelt sich um eine gelbe Butzenglasscheibe (Einfachglas), die in Tausend Teile zersprungen ist.

Das Urteil des AG Mannheim vom 10. Mai 1995, Az: 14 C 11127/94 (214), 14 C 11127/94 ist bekannt und es ist klar, dass wir die Verantwortung übernehmen. Fraglich ist jedoch, ob dem Eigentümer eine Mitschuld aufgrund unterlassener Verkehrssicherungspflicht (s. http://www.mietrechtslexikon.de/a1lexikon2/g1/glas.htm) trifft und ob es ein Urteil gibt, auf das Bezug genommen werden kann.

Vielen Dank und herzliche Grüße

Guten Tag,

ich beantworte Ihre Anfrage auf der Grundlage der dazu mitgeteilten Informationen wie folgt:

Ein Mitverschulden ist nach § 254 BGB dann zu berücksichtigen, wenn "bei der Entstehung des Schadens ein Verschulden des Beschädigten mitgewirkt" hat.

Der entstandene Schaden liegt in der zerstörten Scheibe. Wie bei diesem Zerstörungsvorgang ein schuldhaftes Verhalten des Vermieters mitgewirkt haben soll, kann ich nicht erkennen.

Es ist keine Verletzung einer Verkehrssicherungspflicht, Butzenscheiben zu verwenden.

Die von Ihnen zitierte Passage besagt nur etwas über die Verkehrssicherungspflicht, wonach eine teilweise aus Glas bestehende Haustür und andere Glastüren mit weitgehend bruchsicherem, jedenfalls splitterbindendem Glas zu versehen ist.
Das soll Dritte vor Schäden durch splitterndes Glas schützen, nicht aber den Schadensverursacher, der die Scheibe fahrlässig zerstört.

Mit freundlichen Grüßen


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