Willkommen beim Original und Testsieger.
Online seit 2004, mit über 140.000 Fragen & Antworten. 
00.000
Bewertungen
0,0/5,0
Günstige Rechtsberatung für alle.
Anwalt? Mitmachen
1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Gilt die Kündigungsfrist von 6 Monaten überhaupt für mich oder nur für den Arbeitgeber?

| 30.08.2011 23:08 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Hallo!
Ich bin seit mehr als 12 Jahren beim Deutschen Roten Kreuz im ambulanten Krankenpflegedienst beschäftigt und gemäß TV gilt eine Kündigungsfrist von 6 Monaten.
Ich möchte aus verschiedenen Gründen in die stationäre Pflege bei einer anderen Einrichtung wechseln. Es besteht Bedarf an solchen Arbeitskräften aber die Wartezeit von 6 Monaten verhindert in der Praxis einen solchen Wechsel, da die freien Stellen möglichst schnell besetzt werden sollen.
Einem Aufhebungsvertrag will der jetzige Arbeitgeber nicht zustimmen. Ich empfinde das als unzumutbare Einschränkung bei der freien Wahl meines Arbeitsplatzes.
Welche Möglichkeiten bestehen, das Beschaeftigungsverhaeltnis schneller zu beenden? Welche Risiken bestehen dabei für mich? Gilt die Kündigungsfrist von 6 Monaten überhaupt für mich oder nur für den Arbeitgeber?

Mit freundlichen Gruessen
P. L.

Sehr geehrter Fragesteller,

gerne beantworte ich Ihre Frage.

Leider ist nicht ganz klar, welcher Tarifvertrag auf Ihr Arbeitsverhältnis Anwendung findet. Ich gehe davon aus, dass der TVöD einschlägig ist. Nach diesem beträgt die Kündigungsfrist bei Ihrer Beschäftigungszeit 6 Monate zum Quartal. Die verlängerten Fristen gelten für Arbeitgeber und Arbeitnehmer.

Grundsätzlich müssten Sie die Frist also einhalten. Wenn der AG einen Aufhebungsvertrag ablehnt, dann ist die Lage schwierig. Als letzte Möglichkeit bliebe Ihnen ohne Einhaltung der Kündigungsfrist zu kündigen. Sie machen sich dann zwar grundsätzlich schadensersatzpflichtig, in der Praxis ist es aber für den AG häufig schwer diese Ansprüche durchzusetzen. Er müsste einen Schaden konkret nachweisen, etwa wenn Aufträge nicht rechtzeitig erledigt werden können.

Wenn Sie mit einer kürzeren Frist ausscheiden, führt das nur zu Ansprüchen wenn der AG wirklich einen Schaden erleidet. Mit dem Wegfall eines Arbeitnehmers muss ein AG immer rechnen, etwa aus Krankheitsgründen. Man kann zwar von hier nicht abschließend klären, wie hoch das Risiko ist, ich würde es aber eher als gering einstufen.


Bewertung des Fragestellers 02.09.2011 | 19:25

Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

Wie ausführlich war die Arbeit?

Wie freundlich war der Anwalt?

Empfehlen Sie diesen Anwalt weiter?

FRAGESTELLER 02.09.2011 3,8/5,0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 70539 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Hat mir sehr geholfen. Kein Ärger mehr mit dem Autohaus .Vielen Dank nochmal . M F G ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Es war verständlich und hat uns sehr geholfen beim nachfolgenden Gespräch mit dem Verkäufer ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Sehr kompetenter Anwalt. Schnelle Antwort! ...
FRAGESTELLER