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Gilt der Freibetrag individuell?

| 11.05.2019 23:23 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von


Zusammenfassung: Der Freibetrag nach § 16 ErbStG steht jedem Erben in voller Höhe zu.

Ich bin Erbe meiner Großmutter geworden da meine Mutter (ihre Tochter) bereits vorher verstorben war. Somit trete ich als Ersatzerbe für meine Mutter ein.

Neben meiner Mutter hatte meine Großmutter noch eine zweite Tochter, meine Tante. Desweiteren tritt neben mir auch noch meine Schwester als Ersatzerbin für meine Mutter ein.

Somit verteilt sich der Nachlass meiner Großmutter zu 50% auf meine Tante und jeweils zu 25% auf meine Schwester und mich.

Meine Frage gilt nun den Freibeträgen. Steht mir als Kind eines verstorbenen Kindes (nach ErbStG §16 (1).2) ein Freibetrag von 400.000 EUR zu, oder muss ich diesen Freibetrag mit meiner Schwester teilen?

Anders formuliert: Wird auf meinen Erbanfall von 25% des Gesamtnachlasses ein Freibetrag von 400.000 EUR oder lediglich 200.000 EUR angewandt?
12.05.2019 | 02:20

Antwort

von


(35)
Bödekerstraße 45
30161 Hannover
Tel: 051147374838
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Der erbschaftsteuerliche allgemeine persönliche Freibetrag nach § 16 Abs. 1 Erbschaftsteuer- und Schenkungsteuergesetzt (ErbStG) gilt für jeden einzelnen Erben. Es ist dabei egal, wie hoch die Erbquote des jeweiligen Erben ist.

Das bedeutet: Ihnen steht - wie Sie schon richtig vermuteten - ein Freibetrag von 400.000 € zu (§ 16 Abs. 1 Nr 2 ErbStG : "Kinder verstorbener Kinder im Sinne der Steuerklasse I Nr. 2" [vgl. § 15 Abs. 1 Nr. 2 ErbStG ]). Sie müssen diesen Freibetrag auch mit niemandem, auch nicht mit Ihrer Schwester teilen.

Ihrer Schwester steht ebenso ein Freibetrag von 400.000 € zu.


Bewertung des Fragestellers 14.05.2019 | 14:10

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