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Gibt es vielleicht ein Gesetz dahingehend, dass die Pflicht zur Unterhaltszahlung ausschließt, wenn


| 20.01.2005 19:31 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von


in unter 1 Stunde

Guten Abend,

mein Mann hat mit seiner Ex-Freundin einen 9-jährigen Sohn, für den er auch regelmäßig Unterhalt zahlt. Seine EX-Freundin ist inzwischen verheiratet, der Sohn hat den Nachnamen des neuen Mannes und wir bekommen das Kind auch nie zu Gesicht, weil die Mutter der Meinung ist, er hätte ja einen Vater und käme sonst nur durcheinander.

Jetzt meine Frage, nicht das Sie das falsch verstehen, ich habe überhaupt kein Interesse das Besuchsrecht zu erzwingen, vielmehr möchte ich wissen, ob es vielleicht ein Gesetz dahingehend gibt, daß die Pflicht zur Unterhaltszahlung ausschließt, wenn die Kindesmutter wieder neu verheiratet ist. Ähnlich wie beim Unterhalt für die Ex-Frau. Oder ist so etwas in Planung? Ich finde es unfair, wie die Väter geschröpft werden und sich behandeln lassen müssen, denn durch diese nicht gerade geringen finanziellen Einbußen ist uns eine Familiengründung gar nicht erst möglich.

Ich danke schonmal für die Auskunft.

Mit freundlichen Grüßen

KatrinB
20.01.2005 | 19:42

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

das Unterhaltsrecht ist dem Unterhaltspflichtigen gegenüber sehr hart. In dem von Ihnen gennanten Fall entfällt aber die Unterhaltspflicht des Kindesvaters nicht durch eine Neuverheiratung der Kindesmutter. Dies hängt damit zusammen, dass das Kind nach dem Gesetz den Unterhaltsanspruch gegen seine Eltern hat unabhängig davon, ob diese nun verheiratet sind, nicht verheiratet sind, getrennt leben oder neuverheiratet sind. Der Hintergrund dieser gesetzlichen Bestimmung liegt darin, dass das Kind als Unterhaltsgläubiger in bestmöglicher Hinsicht unterhaltsrechtlich geschützt werden soll.

Änderungen dieser gesetzlichen Lage sind mir nicht bekannt. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass diese Grundsätze des Unterhaltsrechtes geändert werden.

Bedenken Sie für Ihre eigene Familienplanung, dass das Einkommen über die unterhaltsberechtigten Kinder verteilt einzusetzen ist. Sollte also der Kindesvater Vater eines weiteren Kindes werden, wären ggf. die Unterhaltsleistungen an das erste Kind anzupassen, hier zu kürzen.

Ich bedaure, Ihnen keine für Sie günstigere Auskunft geben zu können, hoffe aber dennoch, Ihre Frage beantwortet zu haben.

Für Rückfragen stehe ich gern zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen



Rolf Tarneden
Rechtsanwalt aus Hannover
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