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Ghostwriting: Strafbarkeit und Exmatrikulation

| 03.09.2013 17:20 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden
Sehr geehrte Damen und Herren,

ich bin Studentin und verdiene mein Geld in meinem Nebenjob als Lektorin und Ghostwriterin. Dabei nehme ich gezielt keine Hochschulabschlussarbeiten an. Meine Aufträge bekomme ich über eine Agentur, die in ihren AGBs die obligatorische Klausel hat, dass die Arbeiten nur als Vorlage genutzt werden dürfen. Da nun aber aus den Schreibverkehr mehr oder minder herausgeht, dass die Arbeiten 1:1 übernommen werden, frage ich mich folgendes, da ich kurz vor meinem juristischen Staatsexamen stehe und da die Rechtslage respektive Rechtssprechung recht rudimentär ist: 1. Kann ich wegen dem Schreiben von meiner Uni exmatrikuliert werden (ich schreibe jedoch für niemanden von meiner Uni). 2. Ich mich strafbar mache wegen dolus eventualis und dem entsprechend nicht zur staatlichen Prüfung zugelassen werden bzw. welche Konsequenzen hätte eine Bestrafung für mich?

Ich wäre Ihnen für einen rechtlichen Rat sehr dankbar!

Mit besten Grüßen

-- Einsatz geändert am 03.09.2013 17:25:52
03.09.2013 | 17:53

Antwort

von


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Sehr geehrte Fragestellerin,

sollten Ihre Texte 1:1 übernommen werden, würde sich derjenige strafbar machen, der an Eides statt versichert, die Arbeit selbst und eigenhändig ohne fremde Hilfe angefertigt zu haben (§ 156 StGB).

Sofern Sie damit rechnen können, könnte hierbei eventuell von Beihilfe die Rede sein können.

Hinsichtlich der eigenen Situation brauchen Sie allerdings keine Befürchtungen zu haben, sofern Sie selbst Ihre Prüfungen stets einwandfrei selbstständig gefertigt abgeben und ein solcher Grund nicht explizit in der Hochschulordnung geregelt ist, wovon ich allerdings nicht ausgehe.
Eine Exmatrikulation ohne Rechtsgrundlage wäre nicht möglich, auch nicht wegen "unwissenschaftlichen Verhaltens", sofern es nicht die eigenen Prüfungen betrifft.


Bewertung des Fragestellers 03.09.2013 | 17:56

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