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Gewohnheitsrecht?

26.05.2011 12:38 |
Preis: ***,00 € |

Hauskauf, Immobilien, Grundstücke


Beantwortet von


in unter 1 Stunde

Sehr geehrte Damen und Herren,

seitlich an unserem Grundstück (mit einem Einfamilienhaus bebaut) schließt ein Gartengrundstück an, dass seit über 100 Jahren von unserer Familie als Garten genutzt wird. Nun machte uns die Gemeinde darauf aufmerksam, das dieses Grundstück nicht zu unserem dazu gehört, sondern die Gemeinde Eigentümer ist.
Die Gemeinde möchte das Gründstück jetzt teilen und zur Hälfte meiner Familie zu anderen Hälfte unseren Nachbarn zur Pacht anbieten. Allerdings ging meine Familie seit Jahren (ca. 100) davon aus, das dieses Grundstück Ihnen gehört und so wurde es auch gepflegt und an das bestehende Grundstück angepasst (durch Bepflanzung)
Gibt es nach so langer Zeit kein Gewohnheitsrecht oder wenigstens ein Vorkaufsrecht für meine Familie für das gesamte Grundstück?
Vielen Dank im Voraus.

26.05.2011 | 13:05

Antwort

von


(125)
Große Teichstraße 17
18337 Marlow
Tel: 038221-42300
E-Mail:

Sehr geehrte Ratsuchende,

vielen Dank für Ihre Anfrage. Diese beantworte ich gerne auf der Grundlage Ihrer Angaben.

Zum Erwerb eines dinglichen Rechtes (Eigentum, Vorkaufsrecht o.ä.) ist die Einigung des Erwerbers mit dem ursprünglichen Rechtsinhabers sowie die Eintragung der Rechtsänderung in das Grundbuch erforderlich, § 873 Abs. 1 BGB . Eine Eintragung ist nach Ihrer Schilderung nicht erfolgt.

Auch durch die unwidersprochene Nutzung über Generationen können Sie keine Rechte ableiten.
Dem Eigentumserwerb durch langjährigen Eigenbesitz beweglicher Sachen (sog. Ersitzung) entspricht bei Grundstücken die sogenannte Buchersitzung gemäß § 900 BGB . Voraussetzung hierfür wäre die Eintragung als Berechtigter im Grundbuch und der Eigenbesitz.

Im Ergebnis können Sie keinerlei Ansprüche auf das Gartengrundstück erheben.


Rechtsanwalt Ralf Morwinsky

ANTWORT VON

(125)

Große Teichstraße 17
18337 Marlow
Tel: 038221-42300
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