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Gewohnheitsrecht, Grundstücksgrenze ohne Zaun

| 16.08.2020 15:33 |
Preis: 60,00 € |

Hauskauf, Immobilien, Grundstücke


Beantwortet von


in unter 2 Stunden
Guten Tag!
Neben meinem Haus läuft auf der linken Seite ein Grünstreifen, mit einer Breite von ca. 1m bis zur Grundstücksgrenze. Hier stand bis vor Kurzem ein Zaun des Nachbarn, bis dieser hier ein Haus errichtet hat. Entlang der Grundstücksgrenze verläuft jetzt dessen Einfahrt. Diese kann er auch grundsätzlich uneingeschränkt nutzen.
Zur eigentlichen Frage:
Ich (wir) würden gerne auf einen Zaun verzichten. trotzdem würde ich gerne die Nutzung meines Grünstreifens ordentlich (schriftlich) regeln. Bsp.:
Der Nachbar darf den Grünstreifen begehen (damit er komfortabel aus seinem Auto aussteigen kann), aber weder befahren noch als Stellfläche verwenden.
Wie halte ich so etwas schriftlich, rechtssicher fest?
Wie gewährleiste ich, dass diese Vereinbarung widerrufen werden kann und ggf. doch wieder ein Zaun dorthin kommt? (Wenn das mit uns nicht funktionieren sollte)
16.08.2020 | 16:44

Antwort

von


(509)
Wichlinghauser Markt 5
42277 Wuppertal
Tel: 0202 697 599 16
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Sehr geehrter Fragesteller,

auf Grundlage der durch Sie mitgeteilten Informationen beantworte ich Ihre Frage wie folgt:

Nach § 49 Nachbarrechtsgesetz NRW ist es möglich über die Einfriedigung eine Vereinbarung zu treffen. Diese Vereinbarung bedarf der Schriftform und darf nicht gegen weitere Vorschriften verstoßen.

Dazu können Sie vereinbaren, welche Nutzung Sie einräumen und dass Sie sich vorbehalten bei Nichteinhaltung der Regelung nach § 32 Nachbarrechtsgesetz NRW die Errichtung einer Einfriedigung zu verlangen.

Also die gewünschte Regelung ist möglich. Sie sollten regeln, dass auch der Nachbar einseitig verlangen kann, dass in Zukunft die Errichtung einer Einfriedigung verlangt wird.

Im Übrigen können Sie nach Maßgabe von § 903 BGB auch jederzeit eine Einfriedigung an der Grundstücksgrenze errichten.

Außerdem weise ich Sie darauf hin, dass diese Vereinbarung nur Sie und Ihren jetzigen Nachbarn, nicht aber einen Rechtsnachfolger bindet. D.h. wenn einer sein Grundstück verkauft, dann kann der andere sich dem Anspruch ausgesetzt sehen eine Einfriedigung zu errichten.

Mit freundlichen Grüßen


Bewertung des Fragestellers 18.08.2020 | 19:15

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BEWERTUNG VOM FRAGESTELLER 18.08.2020
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Besonders der Hinweis auf die Rechts-nachfolge war sehr hilfreich.
Vielen Dank!


ANTWORT VON

(509)

Wichlinghauser Markt 5
42277 Wuppertal
Tel: 0202 697 599 16
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