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Gewöhnliche Abnutzung Teppich


10.03.2005 16:31 |
Preis: ***,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von

Rechtsanwalt Christian Kah



Ich möchte meine in 04/2001 angemietete Wohnung kündigen. Vor meinem Einzug hatte mein Vermieter in der ganzen Wohnung Teppichboden verlegen lassen. Ich musste im Mietvertrag zusichern, dass ich den Teppich bei Auszug ´fachmännisch reinigen´ lassen muss. Meine Frage: Der Teppich hat an einigen Stellen Flecke, die schon bei vorherigen Reinigungversuchen nicht behoben werden konnten. Fallen Flecke auf einem Teppich unter gewöhnliche Abnutzung? Ich habe auch ein Kind, das natürlich nicht so vorsichtig ist wie die Erwachsenen : Kann ich die gewöhnliche Abnutzung höher ansetzen, weil auch mein Kind in der Wohnung lebt?
Guten Tag,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Wenn durch den Vermieter ein Teppichboden verlegt wurde, darf der Mieter ihn „normal und vertragsgemäß" betreten und muss sich nach dem Auszug nicht um ihn kümmern. Die Mietzahlung schließt die gewöhnliche Abnutzung ein und spricht den Mieter frei von Neuverlegung oder Beseitigung.

Zur gewöhnlichen Abnutzung zählen auch Flecken, die sich nicht vollständig entfernen lassen. Dies insbesondere, wenn kleine Kinder mit in der Wohnung leben. Dies wirkt sich nämlich auf die gewöhnliche Abnutzung aus.

Brandflecke oder unzählige Rotweinflecken dagegen, zählen z.B. nicht zur gewöhnlichen Abnutzung.

Die fachmännische Reinigung des Teppichbodens haben sie mietvertraglich vereinbart. Diese wird wohl durchzuführen sein. Es sei denn, dass dabei starre Fristen zur Teppichreinigung vereinbart worden sind. Hier wäre die Klausel nach neuer BGH Rechtsprechung unwirksam. Bitte schauen Sie dazu nochmals in Ihren Mietvertrag.

Ich hoffe, Ihre Anfrage hinreichend beantwortet zu haben und verbleibe

mit freundlichen Grüßen

Christian Kah
Rechtsanwalt
www.net-rechtsanwalt.de
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