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Gewinnversprechen war Aboverkauf


22.06.2006 23:18 |
Preis: ***,00 € |

Kaufrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Marcus Schröter, MBA



Hallo,

meine Frau hat anfang des Jahres bei einem Gewinnspiel mitgemacht. Sie wurde später angerufen und Ihr wurde erklärt das Sie eine Reise in die Türkei gewonnen hat. Dann wurde Sie gefragt welche Zeitschriften Sie lesem würde, da hatte Sie eine Fernsehzeitung angegeben. Dann wurde Sie nach der Bankverbindung gefragt, was nur etwas mit der Reise zu zun haben würde. Kurze Zeit später kammen 2 Reisegutscheine für eine Woche Türkei, wobei man alle Flughafengebühren und das Essen und viele andere Sachen noch zu bezahlen hatte. Komischer Gewinn. Dann kam eine Fernsehzeitung mit einem Brief das man meine Frau als neuen Kunden begrüßen würde. Wir haben sofort dagegen Einspruch eingelegt, da meine Frau ja kein Abo abgeschloßen hatte. Wir haben die Abbuchung zurückgehen lassen und dann kam auch gleich ein Brief von einem Inkasso Büro. Dort hiess es" man kann von einem Telefonverkauf wegen geringfügigkeit nicht zurücktreten" Wir haben geantwortet das wir in einer Privatinsolvenz stecken und kein Geld für ein Abo haben, keine Reaktion. Sie beharren auf die Zahlungen. In meinen Augen ist das aber übelste Abzocke, leider auch ein wenig leichtgläubigkeit von meiner Frau.
Heute rief wieder jemand an ohne namen zu nennen und wollte meiner Frau wieder irgendeine Zahlungsvereinbarung rauslocken. Meine Frau hat gesagt das wir nur schriftlich miteinander Verkehren, da man ja sonst wieder keine Beweise haben. Jetzt lassen Sie uns einen Vollstreckungsbescheid zukommen.
Meine Frage habe ich wirklich keine Rechte wenn ich kein geschäft getätigt habe und lohnt sich ein rechtssrteit der einen wert von (zur zeit) 125.-€ hat. Wir haben eine Rechtsschutzversicherung mit 150.-€ SB.
Ich hoffe das ich hier eine gute antwort bekomme.

mfg

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Sehr geehrter Ratsuchender,

Ihre Anfrage beantworte ich auf Grundlage Ihrer Angaben wie folgt.
Soweit ein Vollstrekcungsbescheid zugestellt worden ist, muß Ihre Frau innerhalb von zwei Wochen nach Zustellung Widerspruch einlegen, da dieser ansonsten rechtskräftig wird und die Vollstreckung ermöglicht.

Soweit Sie Widerspruch eingelegt haben, wird das Verfahren an das zuständige Gericht abgegeben, soweit diese der Antragssteller beantragt hat. Der Antragssteller hat dann den geforderten Betrag einzuklagen und eine Klageschrift zu entwerfen. Aufgrund der von Ihnen geschilderten Summe kann es sein, daß der geforderte Betrag nicht eingefordert wird, da dies zunächst mit Kosten für den Antragssteller/Kläger verbunden ist.

Soweit es doch zu einem Rechtsstreit kommt, sollten Sie spätestens dann einen Kollegen mit der Sache beauftragen. Gleichwohl trägt die Gegenseite die Beweislast für das Zustandekommen eines Abovertrages, was ohne schriftlichen Vertrag
schwer möglich ist bzw. hier u.U. durch einen Zeugenbeweis erfolgen muß.

Ich hoffe Ihnen einen ersten Überblick gegeben zu haben.

Mit besten Grüßen

RA Schröter
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