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Gewinnbeteiligung abgrenzen von den Gesellschaftsanteilen

04.02.2013 13:30 |
Preis: ***,00 € |

Gesellschaftsrecht


Hallo,

Bei einer Unternehmensgründung in Form einer Gmbh & Co KG

Unternehmensanteile Gesellschafter A 90 % Gesellschafter B 10 %.

soll der Gesellschafter B zusätzlich für Beratenden Tätigkeit in Form einer Gewinnbeteiligung belohnt werden. ca 30 %

Wie kann man diese Gewinnbeteiligung abbilden und von einer zusäzlichen Unternehmensbeteiligung abgrenzen ?

Die oben genannten Gesellschaftsanteile sollen erhalten bleiben

Vielen Dank

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich anhand des von Ihnen geschilderten Sachverhalts beantworten möchte:

Sie können genau so vorgehen, wie Sie beschrieben haben. Eine Gewinnbeteiligung für einen Mitarbeiter ist möglich, ohne dass dadurch die Gesellschaftsanteile verändert werden müssten.

Ich kenne selbstverständlich die zu Grunde liegenden Verträge nicht und kann daher nicht erkennen, ob sich daraus irgendwelche Probleme mit diesem Modell ergeben könnten.

Im Prinzip spricht aber nichts gegen solche Abreden. Ich würde dies aber anwaltlich Prüfen lassen.

Ich hoffe, meine Antwort hat Ihnen im Sinne einer ersten Orientierung weitergeholfen. Selbstverständliche stehe ich Ihnen gerne im Rahmen der kostenlosen Nachfragefunktion zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Nachfrage vom Fragesteller 04.02.2013 | 16:59

Sehr geehrter Herr Rüben,

Vielen Dank für die schnelle Antwort !

Das dieses Modell prinzipiell machbar ist, ist uns bewusst.

Bitte zeigen Sie konkret auf wie mann eine Gewinnbeteiligung von einer Unternehmensbeteiligung anbgrenzt.

Herzlichen Dank & Beste Grüße

Nachfrage vom Fragesteller 04.02.2013 | 16:59

Sehr geehrter Herr Rüben,

Vielen Dank für die schnelle Antwort !

Das dieses Modell prinzipiell machbar ist, ist uns bewusst.

Bitte zeigen Sie konkret auf wie mann eine Gewinnbeteiligung von einer Unternehmensbeteiligung anbgrenzt.

Herzlichen Dank & Beste Grüße

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 04.02.2013 | 20:57

Vielen Dank für Ihre Nachfrage, die ich gerne beantworte.
Die GmbH & Co KG ist so strukturiert, dass sie in Ihrem Fall wohl drei Gesellschafter hätte, die GmbH und 2 Komanditisten. Die Gewinnverteilung ergibt sich dan nach § 168 HGB. Zuerst werden die Komplementärgehälter ausgezahlt, also der Anteil, der auf die GmbH entfältt. Von dem Rest des Gewinns erhält jeder Gesellschafter 4 % auf seine Einlage. Das übrig Gebliebene wird gem. § 168 Abs. 2 HGB in einem angemessenem Verhältnis verteilt, sofern nichts anderes beschlossen wurde, z. B. entsprechend der Einlage des jeweiligen Gesellschafters.
Diese Fragen werden im KG vertragt geregelt und berühren u.U. auch Regelungen in der GmbH-Satzung.
Falls ein Komanditist ein (flexibles) Gehalt von der GmbH & Co. KG bezieht, so wäre das in einem Arbeits- oder Dienstvertrag zu regeln. Dies berührt also nicht den Gesellschaftsvertrag und die Gesellschaftsanteile, sondern die Gewinne. Die Unternehmensbeteiligung führt hingegen nicht notwendig zur Beteiligung an Gewinnen.
Ich hoffe, ich habe Ihre Frage nun besser verstanden und dementsprechend zu Ihrer Zufriedenheit beantwortet.

Mit freundlichen Grüßen

Stephan Rübben

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