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Gewinnbenachtichtung mit Unterschrift


03.06.2010 19:03 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Beantwortet von



Sehr geehrte Damen und Herren
Habe eine offizieelle Gewinnbenachrichtigung mit Unterschrift,anforderung von meinen Gewinn mit Gratulation zu diesen Gewinn.Diese nachricht kamm aus der USA.Wir haben uns so gefreut,musteen sogar eine Bearbeitungsgebühr von 2x20 Euro zahlen.
Was können wir tun um diesen gewinn von ca.4 Millonen in Anspruch zunehmen.Bitten um Hilfe Mfg Dietze
04.06.2010 | 11:48

Antwort

von


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Sehr geehrte(r) Rechtssuchende(r),

Vielen Dank für Ihre Anfrage. Diese möchte ich anhand Ihrer Sachverhaltsdarstellung wie folgt beantworten und vorab darauf hinweisen, dass dieses Forum nur geeignet ist, einen groben Überblick über die rechtliche Lage zu erteilen und kein eingehendes Mandantengespräch ersetzen kann.
Insbesondere kann das Weglassen wesentlicher Angaben das Ergebnis der Rechtsangelegenheit entscheident beeinflussen.

Grundsätzlich haben Sie gemäß § 661a BGB einen Anspruch auf Herausgabe des versprochenen Preises/ Gewinns. Diesen Anspruch können Verbraucher selbst dann vor einem deutschen Gericht einklagen, wenn die Firma, die die
Gewinnzusage verschickt hat, ihren Sitz im Ausland hat.
Tatsächlich nützt diese an sich verbraucherfreundliche Gesetzeslage den vermeintlichen Gewinnern aber recht wenig.
Denn die Firmen geben in der Gewinnbenachrichtigung meist nur eine Postfach-Adresse oder eine Anschrift im Ausland an. In beiden Fällen ist eine Zustellung anwaltlicher und gerichtlicher
Schriftstücke nicht oder nur unter erschwerten Bedingungen möglich.
Die betrügerisch agierenden Unternehmen ändern dann bereits nach kurzer Zeit ihre Namen und ihre Anschriften. dann müsste von Ihnen bzw. Ihrem Anwalt ein enormer Aufwand betrieben werden, um herauszufinden, gegen wen der Gewinn-Anspruch geltend zu machen ist.
Personen, die hinter der Gewinnbenachrichtigung stehen und die für die Auszahlung des Gewinnes verantwortlich wären, sind nicht greifbar, da von diesen meist keinerlei Infomationen ermittelt werden können.

Die gerichtliche Durchsetzung des Gewinn-Anspruchs ist daher fast unmöglich. Wer es dennoch riskiert, muss mit erheblichen Anwalts- und Gerichtkosten rechnen, die nur im Falle einer erfolgreichen Klage ertstattet werden würden. In Ihrem Fall müsste Sie bei einer Klage auf Auszahlung von 4 Mio Euro mit ca. 80.000 Euro in Vorleistung gehen.
Angesichts dieser enormen Summe und der geringen Aussicht auf einen Gerichtstitel bzw. dessen Vollstreckung kann ich Ihnen von einer Rechtsverfolgung nur abraten.

Ich bedaure Ihnen keine erfreulichere Auskunft geben zu können.


Ergänzung vom Anwalt 04.06.2010 | 22:56

Vorab bitte ich Sie, die neu eingestellte Frage zu sperren, da ich diese Frage im Rahmen der kostenlosen Nachfragefunktion beantworte.

Die Rückforderung der gezahlten Bearbeitungsgebühr begegnet vergleichbaren Hindernissen wie die Forderung auf Auszahlung des versprochenen Gewinns. Auch wenn zunächst eine zustellungsfähige Adresse angegeben wurde, ist es bei solch betrügerisch agierenden Unternehmen üblich, in bestimmten Abständen ihre Anschrift zu ändern. Das bedeutet, spätestens die gerichtliche Geltendmachung der Rückforderung wäre mit erheblichen Schwierigkeiten und erhöhten Kosten verbunden.

Des Weiteren ist es bei ausländischen Unternehmen oftmals schwierig, die verantwortlichen Personen zu ermitteln, um im Falle einer Zahlungsunfähigkeit oder Namensänderung der Firma auf diese zugeifen zu können.

Im Ergebnis wären die zu verauslagenden Kosten zwar erheblich niedriger als bei einer Zahlungsklage über 4 Mio Euro, die Geltendmachung, die Durchsetzung und die Vollstreckung eines eventuellen Titels wären aber ebenso wenig erfolgsversprechend.
ANTWORT VON

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