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Gewerbsmäßige Bandenhehlerei


08.02.2006 21:13 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht



Mein Problem ist folgendes gestern hatte ich eine Hausdurchsuchung bezüglich des Verdachts der Gewerbsmäßigen Bandenhehlerei mein Problem nun ist die haben einiges Gefunden ca.200 Flaschen Parfüm und ca.200 Flaschen die mir nicht gehören.Nur wusste ich rein gar nichts davon das diese sachen gestohlen sind ich war und bin jetzt noch wie vor den Kopf gestossen ich war in dem Glauben das all diese sachen aus Konkurs und Insolvenzauflösungen stammen so wurde es mir gesagt es hies auch eine Rechnung würde ich zugeschickt bekommen.Meine frage nun können die mich zu Haft verurteilen oder komme ich anders davon ?
Bisher bin ich noch nie Strafrechtlich in erscheinung getreten habe auch alle Angaben die ich zum erwerb machen konnte gleich gemacht.Bitte helfen Sie mir.

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Sehr geehrte Fragestellerin, sehr geehrter Fragesteller,


vielen Dank für Ihre Anfrage, welche ich - die Richtigkeit Ihrer Angaben vorausgesetzt - anhand der von Ihnen gemachten Angaben gerne wie folgt summarisch beantworten möchte:


Solange Sie tatsächlich davon ausgegangen sind, dass es sich bei den von Ihnen erworbenen Flaschen um Insolvenzware handelt, dürfte eine strafbare Hehlerhandlung an ihrem mangelnden Vorsatz scheitern. Denn dann wussten sie nicht, dass es sich um gestohlene Ware handelt. Entscheidend wird sein, wie die Staatsanwaltschaft bzw. nach Anklage das Gericht ihre Glaubwürdigkeit einschätzt und ob weitere Indizien oder Beweise gegen ihre Version sprechen. Hierzu kann ich mangels weiterer Angaben im Sachverhalt keine abschließende Beurteilung treffen.

Gewerbsmäßige Hehlerei/Bandenhehlerei ist nach § 260 StGB strafbar und wird mit Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu zehn Jahren bestraft. Die Mindeststrafe beträgt also sechs Monate Freiheitsstrafe.

Da bei Ihnen bereits eine Hausdurchsuchung stattgefunden hat, rate ich Ihnen dringend, anwaltliche Beratung in Anspruch zu nehmen. Es können ihn bei einer Verurteilung empfindliche Freiheitsstrafen drohen. Wichtig ist, dass sie zunächst gegenüber den Strafverfolgungsbehörden keine weiteren Angaben machen. Der Strafverteidiger kann gegenüber der Behörde Akteneinsicht nehmen und danach eine genaue Aussage zum Verfahrensstand und zu den Möglichkeiten einer effektiven Verteidigung treffen.


Ich hoffe, Ihnen mit meiner Prüfung der Rechtslage eine erste rechtliche Orientierung vermittelt zu haben. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass diese Plattform eine ausführliche und persönliche Rechtsberatung nicht ersetzen kann, sondern ausschließlich dazu dient, eine erste überschlägige Einschätzung Ihres Rechtsproblems von einem Rechtsanwalt zu erhalten.

Sofern Sie eine abschließende Beurteilung Ihres Sachverhaltes wünschen, empfehle ich, einen Rechtsanwalt Ihres Vertrauens zu kontaktieren und die Sachlage mit diesem konkret zu erörtern.

Der guten Ordnung halber stelle ich klar, dass ich davon ausgehe, dass Sie das hier eingesetzte Honorar aus legalen Mitteln bezahlen.




Mit freundlichen Grüßen



Jorma Hein
Rechtsanwalt, Mediator

Gisselberger Straße 31
35037 Marburg

Telefon: 06421 - 167131
Fax: 06421 - 167132

hein@haftungsrecht.com
www.haftungsrecht.com

Nachfrage vom Fragesteller 10.02.2006 | 12:58

Mit was muss ich rechnen ?
Ich wusste wirklich nichts das die Sachen gestohlen sind kann ich mit Bewährung rechnen oder muss ich auch mit einer Haftstrafe rechnen mir ist ganz übel ich bin alleinerziehend.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 10.02.2006 | 13:05

Sehr geehrte Fragestellerin,


vielen Dank für Ihre Nachfrage, die ich gerne wie folgt beantworten möchte:


Wie bereits ausgeführt, müssen Sie im Falle einer Verurteilung mit einer Freiheitsstrafe von mindestens sechs Monaten (bis zu zehn Jahren) rechnen. Die Höhe der Freiheitsstrafe richtet sich u.a. danach, ob sie vorbestraft sind (evtl. einschlägig), welcher Schaden angerichtet wurde, ob Sie geständig sind (was Sie natürlich nicht sind, wenn Sie die Tat bestreiten) und mit welcher kriminellen Energie vorgegangen wurde.

Ob diese Freiheitsstrafe zur Bewährung ausgesetzt wird oder nicht, hängt u.a. davon ab, ob Sie vorbestraft sind (evtl. einschlägig) und wie Ihre Chancen auf ein straffreies Leben in der Zukunft stehen. Ohnehin ist eine Bewährung nur möglich, wenn eine Freiheitsstrafe von weniger als zwei Jahren zu erwarten ist.

Angesichts der massiven Straferwartung kann ich Ihnen nur raten, dringend einen Rechtsanwalt aufzusuchen und sich von diesem beraten zu lassen. Gerne bin ich bereit, Ihre Vertretung in der Angelegenheit zu übernehmen. Sie können über meine unten stehenden Kontaktdaten mit mir in Verbindung treten und wir besprechen dann alles weitere oder Sie suchen sich einen vertrauensvollen Kollegen in Ihrer Nähe.


Ich hoffe, Ihre Nachfrage zu Ihrer Zufriedenheit beantwortet zu haben.




Mit freundlichen Grüßen


Jorma Hein
Rechtsanwalt, Mediator

Gisselberger Straße 31
35037 Marburg

Telefon: 06421 - 167131
Fax: 06421 - 167132

hein@haftungsrecht.com
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