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Gewerbemietvertrag - Bürgschaft oder Einstieg in den Mietvertrag

06.05.2019 11:38 |
Preis: 45,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von

Rechtsanwalt Reinhard Otto


Meine Freundin möchte sich selbstständig machen, und hat dafür einen Gewerberaum in Aussicht und auch schon einen Mietvertrag vorliegen. Leider reicht dem Vermieter Ihre finanzielle Situation nicht aus, er möchte mich (gesichertes Einkommen) mit in den Mietvertrag aufnehmen. Ich hatte eigentlich gehofft, da drumherum zu kommen, hatte ihr aber versprochen, es zur Not zu tun. Nun gibt es aber zwei Möglichkeiten: Mich einfach in den Mietvertrag mit aufzunehmen (als "Mitmieter"), oder dass ich (separat, per Anhang) eine selbstschuldnerische Bürgschaft (da evtl. bis zu einer gewissen Höhe) übernehme, für Verpflichtungen aus dem Mietvertrag, solange dieser gilt.

Womit stelle ich mich besser oder schlechter, vorausgesetzt, dass doch etwas schiefgeht, und ich zahlen müsste? Oder ist das egal? Ich denke, dass ein Einstieg in den Mietvertrag eventuell auch steuerliche Nachteile für sie haben könnte, da es ja "ihr" Einzelunternehmen ist. Eine Bürgschaft ist da vielleicht diskreter.. Sonstige Vor- oder Nachteile? Oder noch ein anderer Weg, den man gehen könnte, um den Vermieter zufriedenzustellen?

Guten Tag,

ich möchte Ihre Anfrage auf der Grundlage der von Ihnen dazu mitgeteilten Informationen wie folgt beantworten:

Der große Unterschied zwischen einer Mietbürgschaft und der Position als Mitmieter liegt darin, dass Sie als Bürger letztlich nur Verpflichtungen haben, während Sie als Mitmieter natürlich auch entsprechende Rechte gegenüber dem Vermieter bekommen. Entscheidungen im Zusammenhang mit dem Bestand des Mietvertrages wie Änderungen oder Kündigungen können nicht ohne Ihre Mitwirkung stattfinden. Von daher haben Sie als Mitmieter zwar weitergehende Verpflichtungen, aber eben auch entsprechende Rechte.

Wenn die Mietbürgschaft auf einen konkreten Höchstbetrag begrenzt wird, kann sie natürlich günstiger sein als die vollständige Haftung aus dem Mietvertrag. Allerdings wird es dem Vermieter natürlich darauf ankommen, Sie auch im Falle der Bürgschaft möglichst weitgehend in die Pflicht zu nehmen.

Die steuerlichen Auswirkungen sollten Sie mit einem Steuerberater unter Berücksichtigung sämtlicher konkreter Umstände prüfen lassen.

Mit freundlichen Grüßen

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