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Gewerbemietrecht Kündigung Räumungsklage

13.04.2017 18:24 |
Preis: ***,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

wir haben einen Mietvertrag seit dem 1.6.2011 und die Miete immer rechtzeitig bezahlt

Im Mietvertrag unter 1 steht: Der Mietvertrag läuft über eine Mindestmietdauer von 2 Jahren.
Dann weiter: Wird nicht 6 Monate vor Vertragsende gekündigt, so verlängert es sich jedes Mal um 1 Jahr.
Und dann Der Vertrag läuft auf unbestimmte Dauer
Unter 2 Die Kündigung bedarf der schriftlichen Form und muss dem anderen Vertragsteil bis zum dritten Werktag des ersten Monates der Kündigungsfrist zugegangen sein.

Unter 3 steht noch: Setzt der Mieter nach Ablauf der Mietzeit den Gebrauch der Mietsache fort, gilt das Mietverhältnis nicht als auf unbestimmte Dauer verlängert, auch wenn der Vermieter der weiteren Nutzung nicht widerspricht.
Die Anwendung des $545 BGB wird ausgeschlossen.

-------------------------------


Unser Mietvertrag wurde im vergangenen Jahr zum 31.05.2017 fristgerecht gekündigt.
Nach der Kündigung hieß es per Mail in den nächsten 2 Monaten wird sich entscheiden, ob es eine Möglichkeit zu einer neuen Vertrag ergibt.

Eine mehrmalige Nachfrage meinerseits wurde nicht beantwortet.

Letztmalig habe ich in der letzten Woche nachgehackt, wie der Stand der Dinge wäre und gesagt, das wir davon ausgehen, das sich nichts ändern wird und das wir es bis zum 31.5 nicht schaffen werden.

Daraufhin die Antwort, ob denn ein neuer Vertrag nicht mehr in Farge kommt?

Meine Antwort war dann, natürlich wären wir an einem Vertrag interessiert.

Am 12.4 kam dann die Nachricht per Mail, das ein neuer Vertrag leider nicht in Frage kommt.

Daraufhin habe ich dann geschrieben, dass wir zum 31.05. nicht ausziehen werden.

In der Einkaufspassage im Erdgeschoss (Miete 15000,00 EURO / Monat , 2 Monatsmieten Kaution, 2,3 X Maklercourtage = 50000 Euro für nichts) wird zur Zeit ein Nachmieter gesucht - schwierig.

Jetzt wäre es unsere Schuld, so der Vermieter in der letzten Mail, dass ein neuer Vertrag im Erdgeschoss nicht zustande kommt und wir dann Schadenersatzpflichtig seien.

Fragen:

Haben wir da eventuell eine verbindliche Aussage zu einem neuen Vertrag erhalten oder nicht? Kann man das eventuell so interpretieren?

Sind wir schadenersatzpflichtig falls es zu einer Räumungsklage kommt und wir dann eventuell in Berufung gehen?

Wir zahlen zur Zeit ca 550 EURO an Miete bei ca 60 qm, die werden wir auch weiterhin zahlen.

Es geht hier um unsere Existenzgrundlage, die wollen wir unbedingt erhalten
bzw der Auszugstermin möglichst lange in die Zukunft verschieben.

Danke

13.04.2017 | 19:51

Antwort

von


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Sehr geehrte Fragestellerin,

der bisherige Schriftverkehr lässt leider nicht ausreichend auf schließen, dass einer Verlängerung zugestimmt wurde. Eiswürfel schlussendlich dann doch verweigert und lediglich gefragt, ob Interesse bestünde.

Schadensersatzpflichtig wären Sie nur in Höhe der Mieteinnahmen, wenn die Vermieter beweisen, dass sie Ihren Laden mit höherer Miete vermietet bekommen hätten oder aber mit einer anderen Fläche zusammen und an der Einzelfläche, die jetzt leersteht, kein Interesse bestand. Das ist in der Regel eine sehr schwierige Beweisführung.

Auch wenn Schadensersatz eher unwahrscheinlich erscheint, müssten Sie die Prozesskosten tragen, da Sie die Klage auf Räumung wegen der wirksamen Kündigung wohl verlieren werden. Dies läge im Bereich 3000-4000 Euro, wobei Sie ein solches Verfahren mit etwas Geschick 1 - 1 1/2 Jahre hinausschieben können.

Bei weiteren Fragen oder wenn Sie bei diesem Fall Hilfe brauchen sollten, stehe ich Ihnen selbstverständlich jederzeit zur Verfügung, da unsere Kanzlei auch auf bundesweite Mandate ausgerichtet ist, ohne dass Ihnen dadurch Mehrkosten entstehen. Die von Ihnen entrichtete Beratungsgebühr würde im Falle einer Beauftragung angerechnet werden.

Mit freundlichen Grüßen


Hoffmeyer, LL.M.
Rechtsanwalt


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