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Gewerbe nicht der AOK gemeldet


10.05.2018 15:50 |
Preis: 30,00 € |

Sozialrecht


Beantwortet von



Ich habe versäumt, der Krankenkasse mein Verdienst aus Gewerbe mitzuteilen, habe Krankenkassenbeitäge also nur aus meiner Tätigkeit als Arbeitnehmer entrichtet. Wahrscheinlich wird man meine Steuererklärungen anfordern und daraus meine Nachzahlung berechnen. Wie weit zurück darf die Krankenkasse dabei gehen. Länger als 10 Jahre zurück ist ja nicht möglich, weil die Steuerunterlagen nicht mehr vorliegen, aber dürfte die Kasse soweit gehen oder gibt es da eine Grenze.
10.05.2018 | 18:38

Antwort

von


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Sehr geehrte/r Fragesteller/in,

für die Verjährung der Beitragsansprüche der Krankenkasse gilt § 25 Abs. 1 SGB IV, der lautet: „Ansprüche auf Beiträge verjähren in vier Jahren nach Ablauf des Kalenderjahrs, in dem sie fällig geworden sind. Ansprüche auf vorsätzlich vorenthaltene Beiträge verjähren in dreißig Jahren nach Ablauf des Kalenderjahrs, in dem sie fällig geworden sind."

Wenn Sie also vorsätzlich die Einnahmen aus Gewerbe verschwiegen haben, könnte die Krankenkasse weit über die 10-Jahres-Grenze Beiträge nachfordern.

Ich hoffe, Ihnen mit diesen Auskünften gedient zu haben und weise darauf hin, daß diese auf Ihren Angaben beruhen. Bereits geringfügige Abweichungen des Sachverhalts können zu einer anderen rechtlichen Bewertung führen.

Nutzen Sie im Zweifelsfall gern die kostenlose Nachfragefunktion!

Mit freundlichen Grüßen

Vasel
Rechtsanwalt


Nachfrage vom Fragesteller 10.05.2018 | 19:09

Danke für Ihre Antwort Herr Vasel. Ich bin wohl etwas blauäugig gewesen, weil ich annahm das meine AOK Beiträge, die der Arbeitgeber abführt, ausreichend sind. Erst der Versicherungsälteste der LVA hat mir gestern erklärt, daß das wohl nicht reicht.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 10.05.2018 | 19:25

Sehr geehrte/r Fragesteller/in,

ob Sie die Einnahmen aus Gewerbe vorsätzlich verschwiegen haben, läßt sich nur bei Kenntnis aller Umstände Ihres Falles beurteilen: Höhe der Einnahmen aus Gewerbe, Schriftverkehr mit der Krankenkasse usw. Sie sollten erstmal davon ausgehen, daß Beiträge für die vergangenen vier Jahre nachgefordert werden dürfen und gegen weitergehende Beitragsnachforderungen Widerspruch erheben.

Mit freundlichen Grüßen

Vasel
Rechtsanwalt


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