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Gewerbe-Geschäft unter Ehegatten

| 19.11.2016 23:12 |
Preis: ***,00 € |

Steuerrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Alexander Park, LL.B.


Sehr geehrte RA,
ich betreibe ein nebenberufliches Gewerbe EDV-Support. Die damit verbundene Büro- und kaufmännische Arbeit wird zum größten Teil von meiner Ehefrau erledigt. Meine Ehefrau wird ein nebenberufliches Gewerbe Büroservice anmelden und ab dann diese Arbeiten gegen Rechnungslegung an mich erledigen. Ist das rechtens und wird das steuerlich vom Finanzamt als Betriebsausgabe anerkannt? Ich denke, ja.
Für mich ist das äußerst günstig, da ich als Frührentner und im Moment noch als Arbeitsloser Restriktionen bzgl. Arbeitsstunden und Gewinn unterliege.
Eine kurzfristige Antwort ist sehr willkommen. Danke!
Viele Grüße

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen nach erster summarischer Prüfung der Rechtslage wie folgt beantworten:

Gründsätzlich ist, wenn sowohl Ihre Frau und Sie Ihre selbstständige Tätigkeit beim jeweiligen Finanzamt anzeigen, eine Rechnungstellung unter Eheleuten unproblematisch.

Zwar kennt das Familienrecht eine allgemeine Bestandspflicht der Eheleute zueinander, welche sich auch auf eine Mitarbeit in einem Betrieb des einen Ehegatten manifestieren kann, doch ist diese Pflicht allenfalls allgemeiner Natur und wird das Finanzamt nicht dazu verleiten annehmen zu müssen, dass Ihre Frau umsonst bei Ihnen mitarbeiten müsste.

Stellt Ihnen also Ihre Frau eine Rechnung und sind die dort enthaltende Beträge im Rahmen des üblichen, so sehe ich keinen Grund, warum hier nicht von Betriebsausgaben auszugehen wäre.

Sie sollten Ihrer Frau das Geld auch tatsächlich überweisen und auch sonst den allgemeinen Eindruck einer regulären Geschäftsbeziehung aufrechterhalten. Dann sehe ich keinen Raum für eine Beanstandung.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen.

Mit freundlichen Grüßen

Bewertung des Fragestellers 22.11.2016 | 07:53

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