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Gewährleistungsrecht


| 30.05.2005 17:42 |
Preis: ***,00 € |

Kaufrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich habe mir im Februar 2005 ein neues Mountainbike in einem Fachgeschäft gekauft.

Bereits nach kurzer Zeit stellte sich heraus, dass die Schaltung nicht richtig funktioniert. Es folgten 2 Nachbesserungsversuche (Einstellen der Schaltung).
Da der Mangel weiter bestand, wurde beim 3. Versuch die Kette ausgetauscht (Mangel nunmehr behoben). Ferner stellte sich heraus, dass die Scheibenbremsen fehlerhaft waren (bremsten ständig mit) – dies wurde zwischenzeitlich auch durch den Einbau neuer Bremsbeläge behoben

Seit einer Woche ist nunmehr beim Treten ein Klackgeräusch zu vernehmen. Der Händler vermutet, dass das Lager defekt ist und Teile des Rades eingeschickt werden müssen, somit das Rad nicht zur Verfügung steht.. Näheres will er noch mit dem Hersteller abklären.

Dass es sich dabei um Gewährleistungsansprüche handelt, wird von dem Händler nicht abgestritten.

Ich habe nun – da der Sommer kommt - die Befürchtung, dass das Rad eingeschickt wird und ich mehrer Wochen nicht fahren kann.

- Muss ich das akzeptieren?
- Kann ich mir auf Händler-Kosten ein Leihrad nehmen?
- Könnte ich vom KV zurücktreten, ohne für den Wertverlust des Rades einstehen zu müssen?

Was würden Sie mir raten?

Vielen Dank und schöne Grüße


Thomas Ackermann
30.05.2005 | 18:26

Antwort

von


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63450 Hanau
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Sehr geehrter Rechtssuchender,

ich würde Ihnen raten dem Verkäufer eine Frist zur NAchbessrung von zwei Wochen zu setzen und gleichzeitig erklären, dass wenn bis dahin nicht repariert wurde, sie vom Kaufvertrag zurücktreten und den Kaufpreis herauszuverlangen.
Übersenden Sie die Rücktrittserklärung per Einschreiben mit Rückschein und behalten Sie sich eine Kopie für Ihre Unterlagen. Behalten Sie auch alle Unterlagen zu den bisherigen Nachbesserungen, denn auf mehrmalige Nachbesserungen brauchen Sie grds sich nicht einzulassen.

Sie brauchen auch keinen Wertersatz für die bisherige Nutzung zu leisten, sd können den vollen Kaufpreis zurückverlangen.
Des Weiteren können Sie sich natürlich auch ein Leihfahrrad für die zeit auf Kosten des Händlers nehmen und Ihm diese Kosten in Rechnung setzen. Es sollte aber ein Fahrrad vergleichbarer Qualität sein. Sogar wenn Sie am Ende vom Vertrag zurückteretn sollten, können Sie neben dem Kaufpreis also sogar noch die Kosten für die zwei Wochen in der Sie das Leihfahrrad genommen haben in Rechnung stellen.

Mit freundlichen Grüssen

Marcus Glatzel
Rechtsanwalt


Rechtsanwalt Marcus Alexander Glatzel, Dipl.-Jur.

Nachfrage vom Fragesteller 30.05.2005 | 19:25

Haben Sie vielen Dank für die schnelle Antwort.
Könnten Sie mir bitte noch die Rechtsgrundlage für die Erstattung der Kosten des Leihrades mitteilen?

Vielen Dank und schöne Grüße

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 31.05.2005 | 20:39

Sehr geehrter Ratsuchender,

Ihr Gewärleistungsanspruch richtet sich nach 434, 437 Nr.3, 280,281 BGB.

Hierin inbegriffen sind die Kosten für ein Leihfahrrad gleichwertiger Art. Diese können als Schaden mit geltend gemacht werden.

Mit freundlichen Grüßen

Marcus Alexander Glatzel
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 15.03.2009 | 20:52


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