Willkommen beim Original und Testsieger.
Online seit 2004, mit über 140.000 Fragen & Antworten. 
00.000
Bewertungen
0,0/5,0
Günstige Rechtsberatung für alle.
Anwalt? Mitmachen
1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Gewährleistung beim Autoverkauf an Händler

21.02.2006 14:33 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht


Wir haben als Privatleute unser bereits gebraucht gekauftes Auto nach zwei Jahren an einen Autohändler verkauft.
Leider haben wir vergessen, die Gewährleistung vertraglich auszuschließen. Der Händler will den Kaufvertrag auch nicht rückgängig machen.

Wenn der Händler den PKW jetzt wieder an einen privaten Kunden verkauft und dieser einen Schaden am PKW feststellt, der unter die Gewährleistung fällt, darf der Händler dann ohne weiteres die Reparaturkosten an uns weiterbelasten?

Oder muß der Händler uns als Verkäufern die Möglichkeit der Nachbesserung einräumen? Noch besser ggf. der Rückgängigmachung des Kaufvertrages?

Ich muß nur wissen, ob wir jetzt ein Jahr lang befürchten müssen, dass der Autohändler uns eine dicke Rechnung für angebliche Gewährleistungsanspruche schickt.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

herzlichen Dank für Ihre Online-Anfrage. Ich möchte sie sogleich unter Berücksichtigung Ihrer Informationen wie folgt summarisch beantworten.
Zunächst möchte ich darauf hinweisen, dass die gesetzliche Gewährleistungsfrist 2 Jahre beträgt, nicht 1 Jahr. Dies hätten Sie zwar verkürzen oder ganz ausschließen können, aber das ist ja ersichtlich nicht der Fall; auch ein stillschweigender Gewährleistungsausschluss kann nicht ohne weiteres angenommen werden.
Zunächst hat der Kunde einen Gewährleistungsanspruch gegen seinen eigenen Verkäufer. Diesen könnte der Verkäufer grds. an Sie weitergeben. Als Privatperson ist Ihnen dies nach der Rechtssprechung auch nicht unzumutbar. Wenn Ihnen der Händler allerdings keine entsprechende Möglichkeit einräumt (Voraussetzung ist, dass sich der Wagen auch in seiner Einflusssphäre befindet), die Reparatur (=Nacherfüllung im Sinne von § 439 BGB ) durchzuführen, dürfte ein späterer Schadensersatzanspruch wegen Verstoßes gegen dessen Schadensminderungspflicht nach § 254 Abs. 2 BGB deutlich reduziert sein.

Ich hoffe, dass Ihre Fragen mithin beantwortet worden sind. Ansonsten stehe ich für Rückfragen im Rahmen der kostenlosen Nachfragemöglichkeit gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
Hans-Christoph Hellmann
-Rechtsanwalt-

Burgwedel 2006
mailabc@anwaltskanzlei-hellmann.de (entferne abc)

FRAGESTELLER 30.12.1899 /5,0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 79940 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Präzise Antwort, sehr verständlich ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Vielen Dank für die genaue Antwort. ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Die Fakten sind klar erkannt und bewertet und die Folgen daraus gut aufgezeigt. Danke ...
FRAGESTELLER