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Gewährleistung bei einem gelieferten Grabstein


11.05.2007 15:48 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Arnd-Martin Alpers



Meine Vater verstarb 2001. Auf dem Friedhof wurde eine Grabstelle für zunächst 25 Jahre gemietet. Bei einer renommierten Firma bestellten wir einen Grabstein für DM 2896,56, der im Februar 2001 geliefert und aufgestellt wurde.

Der Grabstein zeigt jetzt Risse, die sich verstärken und dazu führen werden, dass im Winter der Stein vermutlich zerspringt.

Können wir die Steinmetzfirma mit Aussicht auf Erfolg auffordern, den Schaden zu begrenzen, bzw. bei tatsächlich eintretendem Schaden eine Nachbesserung / einen Ersatz fordern?

Immerhin kann man wohl mit Recht erwarten, dass ein Grabstein mindestens für die Dauer der Grabmiete halten sollte.

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Sehr geehrter Ratsuchender,

auch wenn ich Ihnen Recht gebe, dass man bei einem Grabstein davon ausgehen können sollte, dass dieser für die Dauer der Grabmiete hält, werden Sie gesetzliche Gewährleistungsansprüche kaum durchsetzen können, da diese spätestens 5 Jahren nach der Abnahme verjähren, § 634a BGB. Auch wenn Sie sich z.B. ein Haus bauen lassen, sind Gewährleistungsansprüche nach 5 Jahren verjährt, selbst wenn man meinen sollte, dass die Lebensdauer eines Hauses in der Regel ein wenig länger sein sollte....

Nachprüfen sollten Sie allerdings noch einmal, ob Ihnen die herstellende Firma nicht möglicherweise eine länger dauernde Garantie eingeräumt hat.

Ansonsten bleibt Ihnen nur die Möglichkeit, auf dem Kulanzwege zu versuchen, die Firma zu einer Nachbesserung zu bewegen. Da es sich nach Ihren Angaben um eine renommierte Firma handelt, besteht hier durchaus die Möglichkeit, dass diese Ihren Ruf nicht aufs Spiel setzen will und Ihnen einen vernünftigen Lösungsvorschlag unterbreitet.

Rein rechtlich gesehen kann ich Ihnen aber leider wenig Hoffnung machen.

Mit freundlichen Grüßen

Arnd-Martin Alpers
Rechtsanwalt
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