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Gewährleistung bei Mängeln


05.05.2007 22:13 |
Preis: ***,00 € |

Kaufrecht


Beantwortet von


in unter 1 Stunde

Im Juli 2005 habe ich im Internet bei einem gewerblichen Verkäufer einen neuen Kinderwagen per Sofort-Kauf gekauft. Beim auspacken und der Montage fiel uns bereits der strenge Geruch auf. Wir dachten, dieser stammt von den Gummireifen. Wir haben den Kinderwagen dann mehrere Tage im belüfteten Trockenaum stehen lassen und alle flexiblen Stoffteile abgebaut und zweimal gewaschen. Der Geruch wurde dann langsam milder. Dann kam unser Baby. Aus gesundheitlichen Gründen musste es länger in der Klinik bleiben, so dass wir den Kinderwagen erst nach unserem Mega-Sommer benutzen konnten. Der Geruch war aber immer noch leicht vorhanden.
Als es dann im März / April wieder so richtig schön wurde und die Sonne schien, wurde der Geruch bei Wärme und Sonne wieder extrem.
Am 08.04.07 haben wir uns per Mail direkt an den Hersteller gewandt um zu erfragen, ob der Geruch gesundheitsschädigend ist und wie es seitens der Gewährleistung aussieht. Am 17.04.07 kam die Antwort, dass wir uns an den Verkäufer wenden sollen.
Dies haben wir am 19.04.07 per Einschreiben-Rückschein getan. Wir haben ihm einen Ausdruck der Mails sowie die Rechnungskopie zugeschickt. Lt. Rückschein wurde der Brief am 28.04.07 von einem der Geschäftsführer entgegengenommen. Seidem haben wir keine Nachricht erhalten. Auch unser Mail mit diesem Vorgang vom 28.04.07 blieb unbeantwortet. Was können wir jetzt tun und wie hoch sind die Chancen, unser Geld - wenn auch anteilig - zurückzubekommen. Dürfen wir uns zwischenzeitlich einen anderen Kinderwagen besorgen. Wir brauchen schließlich einen.
05.05.2007 | 22:37

Antwort

von


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Sehr geehrte Fragestellerin,

vielen Dank für Ihre Frage, die ich anhand des geschilderten Sachverhalts wie folgt beantworte:

Zunächst wäre zu prüfen, ob der Geruch einen Mangel im Sinne des § 434 BGB darstellt, was über dieses Forum jedoch leider nicht möglich ist. Dazu müsste man den Kinderwagen sehen oder ggf. sogar einen Gutachter einschalten. Denn grade Gerüche werden sehr subjektiv empfunden und stellen deshalb nicht immer zwingend auch einen Mangel dar. Das gilt selbstverständlich nicht, wenn von dem Geruch auch eine Gesundheitsgefährdung ausgeht, was aber ja ebenfalls nicht feststeht.

Liegt ein Mangel vor, haben Sie die Rechte aus § 437 BGB, also Anspruch auf Nacherfüllung, Minderung, Rücktritt vom Vertrag, wobei die Nacherfüllung vorrangig ist. Sie sollten daher dem Verkäufer zunächst eine Frist zur Mängelbeseitigung oder (nach Ihrer Wahl) mangelfreier Ersatzlieferung stellen. Erst wenn dies scheitert oder der Verkäufer die Nachbesserung verweigert, können Sie den Kaufpreis mindern oder vom Vertrag zurücktreten.

Ich hoffe, Ihnen damit eine Orientierung gegeben zu haben und verbleibe

mit freundlichen Grüßen
Gabriele Koch
Rechtsanwältin


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