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Gewährleistung bei Gebrauchtwagenkauf


26.10.2005 22:34 |
Preis: ***,00 € |

Kaufrecht


Beantwortet von


in unter 1 Stunde

Situation:
am 19.09.05 Gebrauchtwagen gekauft (beim Händler);
am 29.09.05 Panne, Auto fahruntüchtig; Auto zur Diagnose zu Kfz-Werkstatt;
am 04.10.05 Telefonat mit Verkäufer; verneint Garantie-Anspruch; will eine Unterlagen prüfen und sich wieder melden;
am 05.10.05 eMail an Verkäufer, dass ich auf Gewährleistung bestehe
am 06.10.05 Reparatur des Autos, da Verkäufer sich nicht meldet und das Auto dringend beruflich benötigt wurde
am 07.10.05 weitere Panne, Fahrzeug wieder fahruntüchtig; Auto in Werkstatt zur erneuten Diagnose;
am 11.10.05 weitere eMail an Verkäufer; wieder keine Reaktion;
Reparatur des Wagens w/dringender beruflicher Nutzung;
am 15.10.05 Zahlungsaufforderung mit beigefügten Rechnungskopien per Einschreiben

am 26.10.05 (!) Eingang des Antwortschreibens vom Verkäufer:
- Verkäufer muss Möglichkeit haben, den Schaden zu beheben
- er müsse prüfen, ob überhaupt ein Gewährleistungsschaden vorliege
- Verschleißteile müsse er nicht ersetzen

meine Meinung: Verkäufer hatte die Möglichkeit, sich zu äußern; Reparaturen und ersetzte Teile sind keine Verschleißteile (Benzinpumpe, Potentiometer, Zündverteiler...); jeweils Tage nach den Pannen musste das Fahrzeug repariert werden, da es dringend gebraucht wurde

Liege ich mit meinen Einschätzungen richtig?
Was ist jetzt zu tun?
26.10.2005 | 22:54

Antwort

von


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Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

herzlichen Dank für Ihre Online-Anfrage, die ich sogleich unter Berücksichtigung Ihrer Angaben summarisch beantworten möchte.

Generell ist natürlich bei einer Mangelhaftigkeit des Fahrzeugs an gesetzliche Gewährleistungsrechte zu denken. Von den Mängeln abzugrenzen ist der notwendige Austausch eines Verschleißteils. Bei den von Ihnen beschriebenen Defekten vermag ich nicht zu erkennen, dass es sich dabei um Verschleißteile handeln kann.

Vorrangig beim Verkauf ist natürlich das Nachbesserungsrecht des Verkäufers. Freilich muss dem Verkäufer vorgeschaltet dazu auch Gelegenheit gegeben werden, das Auto technisch zu überprüfen. Anhand Ihrer Schilderung kann ich nicht erkennen, ob die erste Diagnose auch vom Händler stammte. Sollte dies der Fall sein, läge eine von diesem zu vertretende Nachbesserungsverweigerung vor, sodass Sie für die dann anderweitig durchgeführte Reparatur einen Erstattungsanspruch gegen den Verkäufer hätten.

Haben Sie bis dahin dem Verkäufer aber keine Möglichkeit zur Prüfung gegeben und dann auch keine Frist zur Mängelbeseitigung gesetzt, dürfte die Erstattung schwierig werden, da dann kein Verzug des Händlers vorlag. Die pauschale Verweigerung der Nachbesserung (so ist auch das Einschreiben des Händlers zu verstehen) dürfte dann auf die fehlende Prüfungsmöglichkeit durch den Händler zurückzuführen sein. Eine Unzumutbarkeit weiteren Zuwartens sehe ich auch bei beruflichen Gründen nicht, da sie sofort den Wagen beim Händler hätten prüfen lassen können.

Ich hoffe, Ihnen mit meiner Prüfung der Rechtslage eine hilfreiche, erste Orientierung gegeben zu haben. Leider konnte ich Ihnen keine bessere Nachricht überbringen.

Mit freundlichen Grüßen
Hans-Christoph Hellmann
-Rechtsanwalt-

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