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Gewährleistung Gebrauchtwagen


07.08.2007 13:35 |
Preis: ***,00 € |

Kaufrecht



Hallo, ich habe mir vor kurzem bei einem Händler einen Gebrauchtwagen gekauft und auch gleichzeitig diesen Händler mein altes Auto in Zahlung gegeben. So weit alles wunderbar. Nun habe ich an dem Auto, das ich gekauft habe einige Mängel festgestellt und der Verkäufer ist auch ziemlich willig, diese Mängel repariern zu lassen. Die erste Reparatur kostete mir 200 Euro. Heute war ich beim Händler (es war mit ihm abgesprochen das ich es reparieren lasse und er es anschließend bezahlt) um dieses Geld zu verlangen. Gleichzeitig sagte mir der Händler das bei dem Auto das ich ihm in Zahlung gegeben habe, die Zündung kaputt wäre, er muss Verteilerkappe, Verteilerfinger und Zündkabel erneuern, da er nur auf 1 Topf laufen würde. Ich bin mir jedoch keiner Schuld bewusst, ich habe ihm versichert das der Mangel bei Übergabe nicht bestand, das auch der Wahrheit entspricht. Nun behält der Händler erst mal die 200 Euro für meine Reparatur des gekauften Auto zurück und verlangt das ich das Auto, das ich ihm verkaufte reparieren lasse. Nun meine Frage, muss ich mein verkauftes Auto tatsächlich reparieren lassen, bin ich denn wirklich dazu verpflichtet? Oder darf er das Geld für meine Reparatur vorerst zurück behalten bis ich das Auto repariert habe???

PS: An dem Auto das ich gekauft habe sind noch weitere größere Mängel, die er reparieren lassen will, aber erst dann, wenn ich das von mir in Zahlung gegebene Fahrzeug habe reparieren lassen.

Vielen Dank für die Hilfe.

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Sehr geehrte Ratsuchende,

sofern Sie die Sachmängelgewährleistung bezüglich des Altfahrzeuges nicht gegenüber dem Händler vertraglich ausgeschlossen haben, kann dieser tatsächlich Mängelansprüche gegen Sie geltend machen.

Der Bundesgerichtshof hat jedoch mit Urteil vom 21.04.1982 entschieden, dass für einen gewerbliche Verkäufer eines neuen Kraftfahrzeuges, der den Gebrauchtwagen des Käufers derart "in Zahlung" nimmt, daß über den Altwagen ein besonderer Kaufvertrag abgeschlossen und der Kaufpreis mit dem für den Neuwagen verrechnet wird, die Gewährleistung des Neuwagenkäufers für sogenannte Verschleißmängel stillschweigend ausgeschlossen ist, sofern nicht eine eindeutige andere Regelung vereinbart wird oder Mängel arglistig verschwiegen worden sind.

Ob in Ihrem Fall eine Haftung für die vom Händler gerügten Mängel in Frage kommt, hängt zum einen von der konkreten Vertragsgestaltung und zum anderen davon ab, ob der Defekt an der Zündung als Verschleißmangel einzuordnen ist. Dies sollten Sie unter Berücksichtigung der konkreten Fahrzeugdaten von einem Kfz-Reparaturbetrieb oder einem Sachverständigen bewerten lassen.

Mit freundlichem Gruß

Kaussen
Rechtsanwalt
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