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Gewährleistug - kein Recht auf Ersatz vom Verkäufer

07.08.2008 11:45 |
Preis: ***,00 € |

Kaufrecht


hallo,

wir haben vor 2 jahren einen holztisch gekauft. dieser hat die eigenschafte, nach denen wir ca 1 1/2 jahren gesucht haben, mindst. 2 x 1 m, aus einer Platte und kolonialstil.
nachdem wir den tisch gekauft haben, haben wir darauf unsere gesamte einrichtung im wohn- und esszimmer eingerichtet.

nach ca. 1 jahr ist uns ein fehler aufgefallen, der tisch hat mehrere ecken die auf stoß gearbeitet sind. das holz hat sich an den stellen zusammengezogen, sodas wir eine fuge hatte.

das kaufhaus hat uns einen neuen tisch geliefert. nun ist uns aufgefallen, das bei dem neuen tisch das gleiche problem auftritt (noch innerhalb der 2 jahre vom ersten tisch). dies ist dem kaufhaus auch mitgeteilt worden.

unsere froderungen waren, entweder kaufpreiserstattung von 250 euro oder die neulieferung. da der tisch nicht mehr im programm ist, "durften" wir uns einen neuen aussuchen. leider haben die keinen mit den gewünschten eigenschaften und ein anderer stil käme nicht in frage, da wir dann ein buntes wohn- und esszimmer hätten.

angebot vom kaufhaus waren 150 euro in bar oder einkaufsgutschein von 250 euro, nach erneuten nachfragen wurde die barsumme auf 200 erhöht.

unsere forderung sind weiterhin 250 euro.

was können wir machen?

Sehr geehrter Fragesteller,

gerne beantworte ich Ihnen Ihre Frage auf der Grundlage des von Ihnen angegebenen Sachverhalts wie folgt:

Da eine Nacherfüllung vorliegend nicht mehr möglich ist, konnten Sie von dem Kaufvertrag zurücktreten. Grundsätzlich hat Ihnen der Verkäufer hier den Kaufpreis Zug-um- Zug gegen Rückgabe der Kaufsache zu erstatten. Der Verkäufer kann allerdings eine Nutzungsentschädigung verlangen, wenn die Kaufsache vor der Rückgabe vertragsgemäß genutzt werden konnte. Die Höhe der Nutzungsentschädigung ist linear zu bemessen und richtet sich nach dem Kaufpreis und der zu erwartenden Nutzungsdauer des Produkts. Die Nutzungsdauer dieses konkreten Kaufgegenstandes kann hier nicht abschließend beurteilt werden. Geht man aber von einer Nutzungsdauer von 10 Jahren aus, beträgt die Nutzungsentschädigung 25 € pro Jahr. Bei einer Nutzung des Tisches von 2 Jahren, kann der Verkäufer somit 50 € als Nutzungsentschädigung abziehen. Da der Verkäufer einen Betrag von 200 € anbietet, befindet er sich in einem angemessenen Rahmen. Ich empfehle Ihnen daher, den Betrag von 200 € anzunehmen und 50 € als Nutzungsentschädigung für 2 Jahre zu akzeptieren. Da sich in einem Rechtsstreit nur minimale Abänderungen nach oben ergeben können, rate ich Ihnen hiervon aus wirtschaftlichen Gesichtspunkten ab. Den vollen Kaufpreis werden Sie nicht zurückerstattet bekommen.


Ich hoffe, Ihnen eine erste rechtliche Orientierung gegeben zu haben.

Mit freundlichen Grüßen

Florian Günthner
Rechtsanwalt

Rückfrage vom Fragesteller 07.08.2008 | 12:12

vielen dank für ihren rat. ich werde es so umsetzen.

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 07.08.2008 | 12:14

Sehr geehrter Fragesteller,

gerne. Einen Gutschein müssen Sie - um dies zu ergänzen - richtigerweise nicht annehmen.

Mit freundlichen Grüßen

Florian Günthner
Rechtsanwalt

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