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Getriebeschaden nach Autoreparatur bei der Probefahrt durch Werkstatt


| 02.12.2015 14:24 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Michael Böhler



Ich hatte mein Auto in der Werkstatt , wo man mir sagte, es sei keine große Sache, die Antriebswelle wäre kaputt .(Kosten 400€) Bei der Probefahrt nach der Reparatur ging das Getriebe kaputt (Kostenpunkt weitere 2000€) Der Werkstattbesitzer behauptet, das Getriebe sei durch die blockierte Antriebswelle als Folge kaputtgegangen, was zwar bei Autos diesen Herstellers und diesen Alters öfter der Fall sei, er das aber nicht wissen könne und deshalb ja nicht das Getriebe anschaut. Desweiteren behauptet er, es wäre eh schon beschädigt gewesen, da hätte vor ihm jemand unsachgemüß dran rumgeschraubt (Auto ist Werkstattgepflegt und aus 1.Hand)
Er könne nichts dafür, wenn das ausgerechnet bei der Probefahrt passiert und verlangt die Reparaturkosten (das Teil ist noch nicht da, Auto steht seit 2 Wochen in der Werkstatt). Ein Teil des Beweisstückes hat er weggeschickt, da man es dem neuen Teil anpassen müsse.Im Prinzip kann man nicht mal mehr duch einen Gutachter beweisen, ob er unsachgemöß repariert hat oder nicht.
Wer haftet bei Schäden während einer Probefahrt nach einem Reparaturauftrag?

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Sehr geehrte Ratsuchende,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf Grundlage Ihrer Schilderung summarisch gerne wie folgt beantworte:

Die Werkstatt muss dann für den Getriebeschaden haften, wenn sie dessen Entstehung vorsätzlich oder fahrlässig verschuldet hat, § 276 BGB. Für letzteres könnte sprechen, dass der Schaden als Folge der blockierten Antriebswelle dort für vergleichbare Fahrzeuge bekannt war und man dennoch vor der Probefahrt keine entsprechende Prüfung vorgenommen hat. Zu prüfen ist aber, wie es sich mit den Einwänden der Gegenseite verhält, insbesondere, ob der Schaden nach fachgerechter Reparatur der Antriebswelle auch bei Ihnen aufgetreten wäre und ein Vorschaden vorgelegen hat – letztlich wird dies nur ein Kfz-Sachverständiger abschließend beurteilen können.

Ich rate Ihnen, einen Rechtsanwalt vor Ort mit der weiteren Prüfung und Vertretung Ihrer Interessen zu beauftragen.

Mit freundlichen Grüßen

Michael Böhler
Rechtsanwalt
Bewertung des Fragestellers 02.12.2015 | 15:27


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