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Getriebeschaden beim Gebrauchtwagen


13.11.2006 13:47 |
Preis: ***,00 € |

Kaufrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Stefan Steininger



Sehr geehrte Damen und Herren,
folgende Situation: vor rd. 190 Tagen wurde bei einem Händler ein Gebrauchtwagen gekauft. km-Stand heute 89.000.
Bei dem Fahrzeug haben sich vor einigen Tagen/Wochen quitschende Geräusche bemerkbar gemacht, die eigentlich auf ein defektes Ausrücklager der Kupplung hindeuteten. Bisher gefahrene km rd. 8.000. Für einen Kupplungsaustausch normalerweise recht früh.
Da Kupplungen als Verschleißteil zu sehen sind, muss hier der Käufer für den Schaden aufkommen.

Bei der Demontage stellte sich jedoch heraus, das offensichtlich ein Getriebeschaden vorliegt. Die Kupplung selbst ist in Ordnung und das Getriebe erzeugt knarrende Geräusche. lt. dem kleingedrucktem auf der Rückseite des Kaufvertrages verjähren Sachmängel nach einem Jahr. Da die Frist von einem halben Jahr nach Kaufdatum leider vorüber ist, muss -so der Händler- nun der Käufer die Beweise bringen, dass der Schaden bereits schon beim Kauf vorhanden, was sicherlich kaum darstellbar ist. Der Händler weigert sich, den Schaden - oder auch einen Teil des Schadens zu übernehmen.
Wie ist nun die Rechtslage? Eine Gebrauchtwagengarantie besteht nicht - es handelt sich hier um eine reine Sachmangel-Angelegenheit.
Wer hat nun den Schaden zu tragen.
Besten Dank für ein feedback.
Mit freundlichen Grüßen

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Sehr geehrte Fragestellerin,
sehr geehrter Fragensteller,

Ihre Online-Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der von Ihnen übermittelten Informationen summarisch wie folgt beantworten:

§ 476 BGB schafft in den ersten 6 Monaten eine Umkehr der Beweislast für den Mangel beim Verbrauchsgüterkauf.

In dieser Zeit muss der Unternehmer beweisen, dass sein Sache mangelfrei geliefert wurde.

Danach bleibt es bei den normalen Regeln, der Käufer muss beweisen, dass der Mangel bereits bei Übergabe vorhanden war.

Natürlich gibt es die Möglichkeit, durch ein Gutachten einen derartigen (Anscheins-)Beweis zu führen, wie das im konkreten Fall sein wird, kann hier natürlich nicht gesagt werden.

Ich hoffe, Ihren einen hilfreichen ersten Überblick verschafft zu haben. Für das entgegengebrachte Vertrauen bedanke ich mich recht herzlich. Bitte beachten Sie, dass diese Beratung eine umfassende Prüfung an Hand aller Unterlagen nicht ersetzen kann. Für Rückfragen und die weitere Interessenvertretung stehe ich gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Stefan Steininger
Rechtsanwalt

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