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Getrenntlebendenunterhalt, Aufenthaltsbestimmungsrecht

| 12.06.2008 13:23 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Thomas Bohle


mein ehemann und ich sind seit 03/07 getrennt, er ist im juli letzten jahres ausgezogen. wir haben ein gemeinsames kind, beide das sorgerecht. unser kind wohnt bei mir, hat ein kinderzimmer. damals sicherte er mir und unserem mittlerweile 4 jährigen sohn mündlich einen bestimmten betrag an unterhalt monatlich zu, damit ich mir unsere jetzige wohnung, die im gleichen haus wie die alte wohnung ist, leisten kann, da ich selbständig bin und nicht in vollem maße arbeiten kann mit kind. nun zahlt er "nur" den unterhalt für das kind, was auch große auseinandersetzungen gebraucht hat.

ich war die ersten 1 1/2 jahre zu hause, ein neueinstieg in meinen beruf war schwer. ich bin sehr von der auftragslage abhängig, oft läuft es sehr gut, manchmal auch nicht. da mein mann jedoch einen sehr gut bezahlten, festen job hat, möchte ich gerne wissen, ob ich auch anspruch auf getrenntlebendenunterhalt habe, um unsere grundansprüche zu sichern.

nun hat er vor einigen wochen auch noch begonnen, darauf zu bestehen, einen wöchentlichen betreuungswechsel zu machen, was für mich nicht in frage kommt, da ich nicht glaube, dass es einem 4jährigen gut tut, so lange von dem jeweils anderen elternteil getrennt zu sein. zur zeit ist der kleine jedes wochenende beim papa, wenn ich auswärts einige tage arbeiten muss auch. bei einem regelmäßigen wöchentlichen wechsel würde die oma bei der abholung von der kita in der woche zum einsatz kommen, wenn der papa ihn hat, da er einen vollzeitjob hat und die kitazeiten sich mit seiner arbeitszeit überschneidet. ich glaube in keinem fall, dass dies in des kleinen sinne wäre. dazu hat er kein kinderzimmer bei seinem vater. wie ist hier die rechtslage?

ich möchte keinen schmutzigen krieg auf den schultern meines kindes führen, aber kürzlich habe ich meine fassung meinem ex-ehemann (wir sind noch nicht geschieden) und seiner mutter gegenüber verloren, als mein sohn am nachmittag ohne mein wissen bei der abholung nicht in der kita war und mein mann und seine mutter der meinung waren, wir hätten diese wochenregelung bereits beschlossen, obwohl ich mich seit anbeginn vehement dagegen ausgesprochen habe. er war bei der oma und keiner hatte es mir gesagt.

ich hoffe, meine schilderung ist einigermaßen verständlich und bedanke mich im voraus über eine antwort auf meine fragen.

mit freundlichen grüßen

Sehr geehrte Ratsuchende,


auch Ihnen wird ein Unterhaltsanspruch zustehen, da hier das Schwergewicht der Betreuung bei Ihnen liegt. Auch wenn Ihr Ehemann eigene Betreuungsleistung erbringt, ändert dieses nichts an Ihrem Unterhaltsanspruch.

Wichtig ist, dass Sie nun den Ehemann in Verzug setzen, da Sie rückwirkend nach Ihrer Sachverhaltsdarstellung kaum Unterhaltsleistungen erhalten können.

Daher sollten Sie möglichst bald einen Anwalt mit der Durchsetzung Ihrer Ansprüche beauftragen.


Dieses gilt auch für die widerstreitenden Auffassungen des Umgangsrechtes. Ist bei Ihrem Mann moch nicht einmal eine Schlafgelegenheit, wird die beabsichtigte "Wochenregelung" kaum in Betracht kommen - auch hier wäre dann, da eine Einigung wohl nicht möglich ist, dann die gerichtliche Entscheidung zweckmäßig.

Daher sollten Sie auch insoweit einen Anwalt beauftragen.

In der KiTa sollten Sie die Anweisung hinterlassen, dass Ihr Sohn nur Ihnen übergeben wird.




Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt
Thomas Bohle

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