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Geteilter Dienst, Vergütung

10.09.2018 17:29 |
Preis: 25,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Johannes Kromer


Ich muss von 6.30 bis 9.00 arbeiten, und dann wieder on 12.30 bis 16 bzw. 18 Uhr.
In der Kita bzw. im Hort als Erzieher.
Im Arbeitsvertrag steht, wir können je nach Bedarf eingesetzt werden... also ist das rechtlich wasserdicht, schätze ich.
Was mich interessiert: Inwiefern die Pausenzeit (davon 0,5 Stunden Fahrzeit für eine Strecke, also 1 Stunde insgesamt) als Arbeitszeit angesehen werden kann ? Meinem Wissen nach, wird die Pause als Arbeitszeit vergütet... zumindest die Fahrtzeit und die Pausenzeit minus einer Stunde angenommener Pausenzeit …



MfG

TF

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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Ohne gesonderte Vereinbarung gilt in Ihrem Beispiel nur die tatsächlich geleistete Zeit als Arbeitszeit. Weder eine Pause noch eine Fahrtstrecke wäre zu vergüten.
Anders könnte es aussehen, wenn Sie an zwei verschiedenen Standorten arbeiten würden.
Anders würde es auch aussehen, wenn die Zeit zwischen 9 und 12:30 nicht frei wäre, sondern Bereitschaftsdienst wäre (also wenn Sie sich zur sofortigen Aufnahme der Arbeitstätigkeit am Arbeitsort bereithalten müssten)

Auch die Festlegung der Arbeitszeit ist, sofern der Arbeitsvertrag nicht noch etwas anderes dazu sagt, so möglich. Nach § 106 GewO bestimmt der Arbeitgeber unter anderem die Arbeitszeit.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Nachfrage vom Fragesteller 11.09.2018 | 11:52

Danke für Ihre Antwort!

Was sagen Sie dazu ?

http://www.tobias.michel.schichtplanfibel.de/auk%20geteilter%20dienst.pdf

http://www.schichtplanfibel.de/pause4.htm


Was ich daraus sehe, ist, dass geteilte, sofern vetraglich vereinbart, rechtlich vertretbar sind, aber Fahrtwege und Zwischenzeit als Arbeitszeit angesehen wird ...

Was meinen Sie dazu ?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 11.09.2018 | 12:04

Die verlinkten Aufsätze sind fachlich nicht zu 100% korrekt und richten sich eher an Betriebsräte/Personalvertretungen die diesbezüglich ein Mitbestimmungsrecht haben.

Die zitierte Entscheidung des Arbeitsgerichts Berlin wurde in Literatur und Rechtsprechung überwiegend ablehnend zur Kenntnis genommen. Ausdrücklich widersprochen haben beispielsweise das LAG Köln, Urteil vom 14.12.2011 – 9 Sa 798/11 oder auch das LAG Hamm, Urteil vom 17.05.2013 - 18 Sa 219/13.

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