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Geteilte Immobilie verkaufen. Gewinn einer Partei zuweisen möglich?

02.11.2021 18:29 |
Preis: 80,00 € |

Steuerrecht


Beantwortet von


Im Jahr 2014 haben meine Mutter und meine Großmutter gemeinsam eine Immobilie erworben. Der Kaufpreis betrug 95.000 Euro, wovon meine Großmutter 35.000 Euro bezahlte.

Nach dem Kauf wurde die Immobilie geteilt. Der Anteil meiner Mutter beträgt 53,5%, der meiner Großmutter 46,5%.

Nach dem kürzlichen Tod meiner Mutter soll nun die komplette Immobilie zu einem Preis von 160.000 Euro verkauft werden.

Meine Mutter hat ihre Wohnung selbst genutzt, meine Großmutter jedoch nicht. Somit müsste meine Großmutter nach meinem Verständis für den entstehenden anteiligen Gewinn Spekulationssteuer zahlen.

Frage:

Kann der Kaufvertrag so verfasst werden, dass der Verkaufspreis für den Anteil meiner Großmutter 35.000 Euro beträgt und der Verkaufspreis für den Anteil meiner Mutter 125.000 Euro? Dann hätte meine Großmutter keinen Gewinn erzielt und müsste keine Spekulationssteuer zahlen.

Falls das so nicht möglich ist, wäre dann für die Aufteilung des Gewinns der Anteil am ursprünglichen Kaufpreis von 37,5% oder der Anteil nach der Teilung von 46,5% anzusetzen?

02.11.2021 | 20:19

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen wie folgt beantworten:

Grundsätzlich wird das Finanzamt eine Zurechnung des Kaufvertrages anhand der Anteile an der Immobilie vornehmen.

Eine Aufteilung in der Weise, dass die Großmutter nur Ihr Investment erhalten soll, hätte damals vertraglich vereinbart werden müssen, jetzt wäre dies eine gemischte Schenkung und somit steuerlich relevant.

Eine Aufteilung nach dem ursprünglichen Verhältnis des Investments wird man dann vortragen können, wenn man sagt, zwischen Mutter und Tochter bestand eine GbR, mit den Gesellschaftsanteilen in Höhe der jeweiligen Investments. Der Gesellschaftsvertrag kann mündlich erfolgen, der Großmutter diente ihr Teil der Immobilie ja auch nachweislich als Kapitalanlage.

Dann kann der Kaufpreis im Kaufvertrag auch mit 37,5% auf die Großmutter angesetzt werden.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen.

Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt


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