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Gesundheitsfragen Berufsunfähigkeitversicherung

20.05.2019 16:05 |
Preis: ***,00 € |

Versicherungsrecht, Privatversicherungsrecht


Zusammenfassung:

Der Wunsch, länger zurückliegende Untersuchungen bei einem Arzt bezüglich des Ergebnisses zu korrigieren, bzw. Einen Befund richtigzustellen, stellt keine ärztliche Untersuchung im Sinne der Antragsfragen der BerufsunfähigkeitszusatzversicheruNg dar.

Ich möchte für meinen Sohn (32 J. Ing. für Maschinenbau) eine BU-Versicherung abschließen.
Bezüglich der Gesundheitsfragen ergibt sich folgender Sachverhalt :

Ausgangssituation
anlässlich der Recherche beim ehemaligen Hausarzt händigte mir dieser am 15.06.2018 den
Ausdruck der elektr. Patientenkartei aus (Vollmacht d. Sohnes wurde am 19.06.2018 nachgereicht)
sowie Kopien der Handakte aus

> letzter Besuch meines Sohnes in der Praxis war am 27.01.2017

> auffällig : Eintrag vom 23.07.2009 : Verdacht auf Knochentumor (D48.0+V)

> gleiches Datum : Eintrag Z 03111

> darauf angesprochen und nach Durchsicht der zusätzlichen handschrftl. Aufzeichnungen
stellt sich dies als unzutreffend heraus. Der Arzt brachte auf der Kopie der Kartei den
handschriftlichen Zusatz an :
Befund : ...Fibrolipom der Haut, nicht maligne mit Datum, Stempel 15.06.2018, Unterschrift
N.B. : die Eintragungen am PC werden von der Ehefrau getätigt, Eintragungsfehler ?

> da die Antragstellung der BU-Versicherung verschoben wurde, bestätigte der Arzt auf einem
Einzelausdruck der Kartei vom 23.07.2009 am 07.01.2019 erneut : damaliger Befund,
Fibrolipom der Haut, benigne, nicht maligne, Datum, Stempel, Unterschrift
Einzelausdruck deshalb, da erste Bestätigung auf einem Gesamtausdruck mit weitere Einträgen
aus 2009 erfolgt.

> beim selben Arzt-Besuch meines Sohnes vom 23.07.2009 wurde ein Knacken der Gelenke
und Schmerzen festgestellt (Aufzeichnung in der Handakte des Arztes)

> hierzu erfolgte offensichtlich (nicht vermerkt) eine Ü'weisung an Orthopäden zur Abklärung

> der Arztbericht v. 04.10.2009 hierzu liegt uns vor, wurde aber von meinem Sohn damals nicht an
den Hausarzt weitergeleitet .Inhalt : Bezug auf das Knochenknacken, aber keine Erwähnung des
Verdachts auf Knochentumor. Der Bericht wurde 2018 erneut vom Orthopäden in Kopie erstellt

Fragestellung
1) Gesundheitsfrage des Anbieters :
wurden Sie in den letzten 10 Jahren wegen gut-oder bösartiger Tumorerkrankg. (Krebs) beraten
untersucht oder behandelt worden.
Hinweis. Fiborlipom = gutartiger Tumor

Wir haben vor, den Antrag auf BU im Januar 2020 zu stellen, dann ist die 10-J. Frist abgelaufen
um weiteren Aufwand für Nachweise etc. zu vermeiden. (Eintrag 23.07.2009 Antrag 01/2020)

Frage :
die beiden Kontakte von mir 06/ 2018 und 01/2019 (durch Vollmacht beauftragt) mit den
Korrekturen der Karteikarte stellen keine Beratung im Sinne der Fragestellung dar ? Mein Sohn
ist DAK versichert und war ja zuletzt unter Vorlage der Krankenkassenkarte am 27.01.2017 in
der Praxis (letzter Eintrag in elektr. Kartei)

Frage :
ist zutreffend :
die Untersuchung durch den Orthopäden bezüglich des Knackens mit Gelenkschmerzen
ist nicht im Zusammenhang mit der Verdachtsdiagnose Tumor (10-Jahreszeitraum) zu sehen ?

zu orthopädische Behandlungen etc .stellt die Frage des Versicherers auf die letzten 5 J.
Jahre ab, gleicher Wortlaut wie oben : beraten, untersucht oder behandelt.
ist zutreffend :
Die erneute Zusendung des Untersuchungsberichtes des Orthopäden an meinen Sohn 2018
und an mich 2019 stellt keine Beratung und somit Unterbrechung der 5-Jahresfrist dar ?

Vielen Dank für Ihre Einschätzung

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Eine ärztliche Untersuchung liegt unzweifelhaft nicht vor, wenn nur wegen einer damaligen fehlerhaften Diagnose einer Korrektur verlangt wird.Dies ist sowohl ihr gutes Recht als auch unzweifelhaft keinerlei Maßnahme, um einen konkreten Zustand der Gesundheitsstörung aktuell feststellen und behandeln zu lassen.

Nach ihren eigenen Schilderungen hat das Knochen-Knacken ja nichts mit der Krebsverdacht-Feststellung zu tun. Ich kann dies auch medizinisch wirklich nicht beurteilen. Ganz fernliegend erscheint es mir nicht. Aber wenn ich die Darlegung richtig verstehe, steht dieser mögliche überdacht ja völlig selbständig neben dem möglichen Verdacht auf Knochenkrebs.

Aber auch hier gilt, dass bezüglich der Nachfragen von alten Diagnosen beziehungsweise dem Wunsch auf Korrektur hierin keine ärztliche Untersuchung gesehen werden kann.Anders wäre dies nur, wenn im Rahmen der Korrektur auch eine etwaiger körperliche Analyse / Untersuchung vorgenommen worden wäre, was ich hier nicht erkennen kann.

Ergänzend sei der Hinweis gestattet, dass ein Knochenkrebs hier offenkundig auch objektiv nicht vorgelegen hat, so dass auch etwaiger Verdachtsmomente bzgl. Erkrankungen ohnehin auszuräumen wären.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Rückfrage vom Fragesteller 21.05.2019 | 10:23

sehr geehrter Herr Hellmann,

vielen Dank für Ihre Einschätzung.

Kann ich also zusammenfassen, dass bei einer Antragstellung der BU im Januar 2020 bezügl. des (unzutreffenden) Verdachts auf Knochenkrebs (2009) die Überschreitung der 10-Jahresfrist gilt und für das getrennt zu betrachtende Knochenknacken die 5-Jahresfrist ebenfalls gilt und ich somit keine unvollständigen bzw. täuschende Angaben mache.

Herzlichen Dank für Ihre Beratung

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 21.05.2019 | 10:50

Guten Morgen!

Ich stimme ihnen zu, denn weder taeuschen Sie (stillschweigend) ueber eine vorliegende Erkrankung (den nicht es gibt keine) noch warten außerhalb des relevanten Zeitraumes noch Angaben zu machen.

Mit freundlichen Grüßen

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