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Gesundheitsblog und Ernährungsberatung - Was ist erlaubt?


29.08.2017 22:23 |
Preis: 48,00 € |

Internetrecht, Computerrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Daniel Saeger



Guten Tag,
Ich möchte einen Blog online stellen, in dem ich Artikel verfasst habe, die vom Heilen von Krankheiten durch Ernährungsumstellung und durch die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln handeln. Ich bin weder Arzt noch Heilpraktiker. Darf ich also überhaupt derartige Artikel veröffentlichen?
Später möchte ich als Ernährungsberaterin (nur SGD-zertifiziert) tätig werden und auf dem Blog darauf hinweisen, dass ich zur Ernährung berate (ohne an dieser Stelle auf Krankheiten oder dergleichen einzugehen). Da auf dem Blog dann aber auch Artikel zu o.g. Themen zu finden sind (sofern erlaubt) und ich als Ernährungsberaterin nur präventiv arbeiten darf und nicht Krankheiten lindern oder heilen darf, stellt sich mir die Frage, ob der oben beschriebene Blog und der Hinweis auf meine gewerbsmäßige Ernährungsberatung gemeinsam bestehen kann.
Also zusammengefasst
1. Darf ich darüber bloggen und darf ich
2. Später auf eine gewerbsmäßige Ernährungsberatung hinweisen.

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Sehr geehrte Fragenstellerin,

1. Grds. dürfen auch Laien / Journalisten zum Thema Gesundheit und Ernährung bloggen.

Allerdings muss der Tatsachenkern beweisbar bzw. nicht gesundheitsschädlich sein. Je nach Art der Erkrankung kann dies sicher schwierig im Nachweis sein und würde m.E. am besten der ständigen Rücksprache mit einem Mediziner bedürfen.

2. Sicherlich sind danach im Grundsatz auch Hinweise auch eine gewerbsmäßige Ernährungsberatung statthaft.

Der Blog dürfte in der Regel aber Rechtstexte erforderlich machen wie Impressum, Hinweis auf die Schlichtungsstelle der EU, Hinweis auf die redaktionelle Verantwortlichkeit, Datenschutzerklärung, Widerrufsblehrung, uU AGB etc..

Mit freundlichen Grüßen
Daniel Saeger
- RA -
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