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Gesetzliche Unterstützung


12.07.2007 23:23 |
Preis: ***,00 € |

Sozialrecht


Beantwortet von



Folgendes:
Meine Tochter 19 Jahre und Ihr 1 Jähriger Sohn Wohnen noch bei uns im Haushalt. Sie bekommt vom amt 496€ Leistungszuschuß. Dazu kommen noch 125 € Untehaltsvorschuß. 154 € Kinderheld und das noch 1 Jahr laufende Erziehungsgeld von 300 €. Nun hat sie die möglichkeit, in der nachbarschaft eine Wohnung zu bekommen die in der Warmmiete 468,12€ kosten würde. Die für uns zuständige ARGE teilte uns mit das die kosten der Warmmiete von ihrem Leistungsanspruch direkt zum Vermieter überwiesen werde wenn sie die wohnung anmietet.

jetzt zu meiner frage:
wenn das geld vom leitungsanspruch von 496 € genommen wird hat doch meine Tochter überhaupt kein geld für lebensmittel usw. wovon soll sie leben? oder hat man uns eine verkehrte erklärung gegeben?
Wieviel geld steht ihr eventuell zu?
13.07.2007 | 07:41

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Frage beantworte ich aufgrund des mitgeteilten Sachverhaltes wie folgt:

Der Anspruch Ihrer Tochter errechnet sich wie folgt: Ihre Tochter erhält für sich 347,00 € Regelsatz, für das Kind 207,00 € Regelsatz, hinzu kommt ein Mehrbedarf für Alleinerziehende in Höhe von 125 €. Das macht insgesamt 679,00 € Hilfe zum Lebensunterhalt. Hiervon abgezogen wird nicht das Erzeihungsgeld. Dieses ist anrechnungsfrei. Abgezogen wird aber der Unterhaltsvorschuss und das Kindergeld, folglich rechnet man 679,00 € - 154,00 € - 125,00 € = 400,00 €. Das Kindergeld wird von der Familienkasse ausgezahlt, der Unterhalt von der Unterhaltsvorschusskasse, so dass sie ffektiv zum Leben dann aber doch 679,00 € hat.

Hinzu treten die Kosten der Unterkunft. Hier ist es wichtig, dass Ihre Tochter den Mietvertrag vom Amt absegnen lässt. Meines Erachtens sind die Kosten der Unterkunft für einen 2 - Personen - Haushalt recht hoch. Wenn die ARGE den Mietvertrag absegnet, dann hat Ihre Tochter noch Anspruch auf die Warmmiete ohne Strom, also nach Ihren Angaben 468,12 €.

Insgesamt hätte Sie damit einen Leistungsanspruch in Höhe von 868,12 € gegenüber der ARGE.

Ich hoffe, Ihre Frage ist zu Ihrer Zufriedenheit beantwortet.

Mit freundlichem Gruß

Patrick Inhestern
Rechtsanwalt


ANTWORT VON

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