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Gesellschaftspartner zieht sich aus Unternehmen zurück

| 15.09.2014 11:17 |
Preis: ***,00 € |

Gesellschaftsrecht


Hallo,

mein Partner und ich haben vor einem Jahr eine GbR gegründet. Wir haben einen GbR- Vertrag in dem steht, dass der Grund zur Gründung der GbR das Betreiben eines Ladens ist und jeder Gesellschafter die Pflicht hat seine ganze Arbeitskraft einzubringen.
Jeder ist zu 50% am Unternehmen beteiligt, heißt Bürge bei der Bürgschaftsbank.

Nun trägt sich mein Partner mit dem Gedanken, wieder eine feste Arbeitsstelle anzunehmen. Sein Ziel ist auch auf Dauer wieder in seinen Beruf zurückzukehren.
Er kann sich nur noch vorstellen ab und zu unregelmäßig für ein paar Stunden im Laden zu arbeiten und möchte in Zukunft gleiches Mitspracherecht und weiterhin 50% Gewinnauszahlung.
Ich bin der Meinung sollte er seinen Plan durchführen, verabschiedet er sich aus der Gesellschaft?!

Nun meine Frage:

Ist er im Recht? Was bedeutet das für unseren GbR-Vertrag? Ist der weiterhin gültig?



Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Offensichtlich möchte Ihr Mitgesellschafter nicht aus der Gesellschaft aussteigen. Da er aber zur Mitarbeit nach dem Gesellschaftsvertrag verpflichtet ist, kann er nicht eine andere abhängige Arbeit annehmen. Daher muss der Gesellschaftsvertrag geändert werden. Hierbei sollte Ergebnis offen über die Möglichkeit der Abwicklung der Gesellschaft, aber auch über eine Änderung hinsichtlich der Arbeitsverpflichtung gesprochen werden. Reduziert sich die Arbeitszeit, so muss auch der Gewinn anders verteilt werden. Hier bietet sich an, dass jeder Gesellschafter wie ein Mitarbeiter nach geleisteten Stunden vergütet werden muss und dann erst der Gewinn für die Verteilung an die Gesellschafter ermittelt wird.

Hinsichtlich den Kontrollrechten muss hier der Vertrag entsprechend angepasst werden. Alltagsgeschäfte sollte der im Geschäft arbeitende Gesellschafter alleine entscheiden können. Hingegen sollte ein Mitspracherecht für Grundlagenentscheidung erhalten bleiben.

Sollte keine Einigung über eine Abänderung des Gesellschaftsvertrages zustande kommen, so muss die Gesellschaft aufgelöst werden. Insbesondere kann der ausscheidete Gesellschafter keinen Gewinn von 50 % verlangen, wenn er seine Einlagen nicht weiter durch seine Arbeitsleistung erbringt.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Bewertung des Fragestellers 15.09.2014 | 12:05

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